Kunstfeld: Fußball und Fernsehen

Kunstfeld: Fußball und Fernsehen
Der Filmkritiker Jurij Gladilschtschikow - darüber, wie sich Fernsehen und Sport gegenseitig verändert haben
Kunstfeld: Fußball und Fernsehen
Der Filmkritiker Jurij Gladilschtschikow - darüber, wie sich Fernsehen und Sport gegenseitig verändert haben
Fußball ist ein rein sportliches Phänomen, was die Vertreter der Kreativ-Welt nicht daran hindert, eine Quelle der Inspiration darin zu suchen. Über die Verbindung des beliebtesten Spiels des Planeten mit der Kunst - in einem speziellen Projekt von Welcome2018.
Das Fernsehen hat dazu beigetragen, dass Fußball zum spektakulärsten Sportereignis der Welt wurde. Und Fußball hat dem Fernsehen geholfen, unvorstellbare Bewertungen zu bekommen.

Wenn Sie einen Fernseher haben, haben Sie wahrscheinlich mindestens einmal Fußball gesehen. Es ist unwahrscheinlich, dass Sport und Fernsehen in der modernen Welt ohne einander existieren können.

Zugegeben, diese Symbiose entstand allmählich: Fernsehen entstand später als Fußball und blieb dann lange in der Kindheit.
Die Ursprünge: das Radio
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als der Fußball nur im Radio ausgestrahlt wurde, gab es keine Bildschirme und Monitore, und Kommentatoren mussten das Spiel mit einem Fernglas beobachten. Auf dem Foto – der Amerikaner Graham McNamee (mit Mikrofon) und Phillips Carlin (mit Fernglas)
Live-Übertragungen von Fußballspielen liefen zuerst ausschließlich im Radio. Die Rolle des Kommentators war natürlich anders als jetzt. Er hatte nicht so viel zu analysieren, sondern das Spiel im Detail zu beschreiben: wer gab den Pass an wen usw.

Radio, übrigens war auch spät. Die erste Übertragung eines Fußballspiels fand erst am 8. Oktober 1926 statt und nicht in England, der Heimat des Spiels, nicht in Deutschland, nicht in Italien, sondern in Osteuropa: Der MTK Budapest FC spielte mit der Prager Slavia.
Der erste Kommentator
Der Vorfahre des Genres des Fußballkommentars in der UdSSR im Jahre 1929, Wadim Sinjawskij, wurde vom ganzen Land geliebt
Es war das Radio, das den ersten berühmten Kommentator in der UdSSR hervorbrachte. Nein, nicht Nikolaj Oserow, wie manche denken. Oserow, der Schauspieler des Tschechow- Kunsttheaters Moskau (MChAT) und der Verdiente Meister des Tennissports, wurde schon in der Ära des Fernsehens der wichtigste Fußballkommentator in den 1960er und 1970er Jahren und debütierte 1950. Er berichtete von acht Weltmeisterschaften und sechs Europameisterschaften. Und noch von dreißig Weltmeisterschaften im Eishockey und vielen Olympischen Spielen.

Aber der Vorfahre des Genres des Fußballkommentars wurde der vom ganzen Land geliebte Wadim Sinjawskij. Am 26. Mai 1929 war er der erste in der UdSSR der ein Radio-Fußballspiel zwischen den Nationalmannschaften Russlands und der Ukraine kommentierte. Früher dachten wir, dass erst jetzt in Russland junge Fußballexperten erschienen, aber Sinjawskij war damals 22 Jahre alt. Im Jahr 1935 führte er zum ersten Mal in der UdSSR eine Live-Fußballreportage aus dem Ausland über das Treffen der Nationalmannschaften der Sowjetunion und der Türkei durch.
Im fernen Jahr 1935 kehrten die Spieler der Nationalmannschaft mit dem Dampfer „Tschitscherin" von Istanbul nach Odessa zurück. Während des Sturms steckte das Schiff auf einer Meeresuntiefe in der Nähe des rumänischen Kaps Midia fest. Die Spieler versammelten sich in der Offiziersmesse eines gekippten, wellenüberfluteten Schiffes. Die Stille wurde durch die hallenden Schläge der Sturmwellen auf der Seite und einem seltsamen gebrochenen Klopfen von irgendwo sehr nahe gestört. Es stellte sich heraus, dass es von einem der Stürmer die fiebrig zitternden Knie waren. Sinjawskij nahm ein weiches Kissen von der Couch und legte es sehr vorsichtig zwischen die Knie des Fußballspielers. „Deine Knie, Wasja, sind ein Staatsschatz", sagte Wadim damals sehr ernst, „schütze sie, sie werden noch nützlich sein".
Während des Großen Vaterländischen Krieges wurde Sinjawskijs Stimme so berühmt wie die Stimme von Juri Lewitan. Sinjawskij war an vorderster Front und an den heißesten Punkten: im belagerten Sewastopol, Stalingrad, bei dem Kursker Bogen. Er hielt Reportagen unter Beschuss, wurde schwer verletzt, verlor ein Auge. Aber es war durch seinen Blick, was die Zuhörer von zwei berühmten Paraden auf dem Roten Platz erfuhren: im verschneiten Moskau am 7. November 1941 und der Siegesparade am 24. Juni 1945.

Und es war Sinjawskij, der gestern noch an der Front stand und die berühmteste Fußballreportage des Krieges hielt. Die UdSSR Meisterschaft wurde während des Krieges nicht ausgetragen, aber der Pokal wurde wieder aufgenommen, und am 27. August 1944, im finalen Spiel, das in Moskau stattfand, schlug Zenit (damals nicht Petersburger, sondern Leningrader) ZDKA (jetzt ZSKA).

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Fernseh-Revolution: Sendungen, Live-Übertragungen und Wiederholungen von Spielmomenten
Die erste Fußballsendung im Fernsehen fand in der UdSSR am 9. April 1938 statt, die erste Live-Übertragung war am 29. Juni 1949, und in den 1970er Jahren war Fußball im Fernsehen bereits alltäglich
Wadim Sinjawskij kommentierte auch das erste Spiel, das live im sowjetischen Fernsehen gezeigt wurde. Dies geschah am 29. Juni 1949. In dem heute rekonstruierten Stadion im Petrowskij Park trafen sich Dynamo und ZDKA. ZDKA gewann 4:1.
Der Autor des ersten Tores, das in der UdSSR im Live-Fernsehen geschossen wurde, war der legendäre Grigorij Fedotow (der Vater des berühmten Spielers und Trainers Wladimir Fedotow), zu dessen Ehren später der symbolische Verein gegründet wurde, der Spieler umfasst, die in offiziellen Spielen hundert oder mehr Tore erzielten. Im selben Spiel wurde zum ersten Mal in der UdSSR ein Strafstoß live gegeben.

Im Ausland begannen Sport-Fernsehreportagen etwas früher. Es wird angenommen, dass ihr Start die deutschen Olympischen Spiele von 1936 waren, die leider zu einem der Triumphe des Faschismus wurden. Und genau da wurde eine neue Technologie eingesetzt, die es ermöglichte, die spannendsten Momente schnell zu wiederholen.

Die erste eigentliche Fußball-Fernsehübertragung fand jedoch erst am 9. April 1938 statt. Und zu dieser Zeit war sie ein einmaliges Phänomen. Aber die Meisterschaft kehrte schließlich zum Geburtsort des Fußballs zurück: Das Finale des FA Cups wurde übertragen, in dem es zwei einst mächtige und jetzt aus dem Gedächtnis gelöschte Teams Huddersfield Town und Preston North End anpackten.

Der Stürmer von Spartak der vierziger Jahre Grigorij Fedotow mit seinem Sohn Wolodja. Reproduktion der Fotochroniken von TASS, 1981
Die 1960er Jahre: ein qualitativer Sprung
Die Revolution in Fußball - Fernsehübertragungen begann in den 1960er Jahren mit dem Aufkommen des Standards von Farbfernsehen
Bis Ende der 1960er Jahre blieben die Beziehungen vom Fernsehen zum Fußball auf einem embryonalen Niveau. Es gibt mindestens zwei Gründe:
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Kleine Bildschirme von Fernsehern und eine in der Tat unzureichende Anzahl von Fernsehbildschirmen in den Häusern. Der Fernseher blieb auch in den am weitesten entwickelten Ländern ein Luxus: den USA, Großbritannien, Japan, Frankreich und Deutschland. Und in der UdSSR war es in den 1950er Jahren selbstverständlich, dass die seltenen Besitzer des Luxus –eines kleinen Fernsehers- zu den interessantesten Programmen ihre Verwandte, Freunde und Nachbarn versammelten.
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Kleine Bildschirme von Fernsehern und eine in der Tat unzureichende Anzahl von Fernsehbildschirmen in den Häusern. Der Fernseher blieb auch in den am weitesten entwickelten Ländern ein Luxus: den USA, Großbritannien, Japan, Frankreich und Deutschland. Und in der UdSSR war es in den 1950er Jahren selbstverständlich, dass die seltenen Besitzer des Luxus –eines kleinen Fernsehers- zu den interessantesten Programmen ihre Verwandte, Freunde und Nachbarn versammelten.
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Das Fehlen von Farbfernsehen schuf separate Probleme für die Fußballmannschaften. Schließlich hätten sie darüber nachdenken sollen, dass grüne, blaue, braune, rote T-Shirts in der schwarz-weiß Variante alle grau aussehen. Es war notwendig, klar zu vereinbaren: wenn die einen in dunklen, dann die anderen in weißen. Die Torhüter spielten immer in schwarz. Andernfalls wäre der Betrachter verwirrt gewesen, wer wer ist.
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Das Fehlen von Farbfernsehen schuf separate Probleme für die Fußballmannschaften. Schließlich hätten sie darüber nachdenken sollen, dass grüne, blaue, braune, rote T-Shirts in der schwarz-weiß Variante alle grau aussehen. Es war notwendig, klar zu vereinbaren: wenn die einen in dunklen, dann die anderen in weißen. Die Torhüter spielten immer in schwarz. Andernfalls wäre der Betrachter verwirrt gewesen, wer wer ist.
Farbfernseh-Standards entstanden in den 1950er und 1960er Jahren: der amerikanische NTSC, der westdeutsche PAL, der französisch-sowjetische SECAM. Überraschenderweise wurde das erste Fußballspiel in Farbe erst am 15. November 1969 gezeigt. Und wieder in England: Liverpool und West Ham spielten. Darüber hinaus war es keine Live-Sendung, sondern eine Aufzeichnung. Aber dann wurde sofort die erste Weltmeisterschaft in Farbe gezeigt - die mexikanische 1970.
Liverpool-West Ham, 15. November 1969. Das erste Fußballspiel, das im Fernsehen in Farbe gezeigt wurde
Übrigens haben die Sendungen von den Weltmeisterschaften, die in der UdSSR trotz des kalten Krieges erlaubt waren, stark die Popularisierung des Bildes des Westens in den Köpfen der Sowjetmenschen beeinflusst. Weil im Fußball, angefangen in den 1970er Jahren, im Westen besser gespielt wurde, fanden die sowjetischen Fans dort Idole, und jeder wollte, dass es in der UdSSR wäre wie dort. Mindestens im Fußball. Darüber hinaus sahen alle, wie ausländische Fans, einschließlich einfache Arbeiter, frei um die Welt reisten, während sowjetischen Bürgern dies nicht möglich war – sowohl wegen des Geldes als auch wegen eines inoffiziellen Verbots, das Land zu verlassen.
Die Jahrhundertwende: neue Technologien
Heute können bis zu 20 Kameras an den interessantesten Spielen arbeiten. Auf dem Foto: Diego Maradona und die „Spinne"
Am 31. Januar 2010 (wir springen sofort für ein Vierteljahrhundert voraus), wieder in England, wird zum ersten Mal eine Übertragung in 3D ausgestrahlt. Es spielten „Arsenal und Manchester United. Aber 3D ist eine Technologie, die immer noch vor uns liegt.

Vielleicht noch neugieriger wurde es, seit man in den 1990er Jahren und besonders seit den 2000er Jahren begann, Fußball aufzuzeichnen. Fußball heute im Fernsehen zu sehen, ist mit solchen Details, Wiederholungen und Einzelheiten möglich, die im Stadion nicht verfügbar sind (obwohl Fußball live gesehen eine völlig separate Erfahrung ist und mit nichts vergleichbar ist).
- Was sind die wichtigsten Momente, die ein Regisseur während der Sendung beachtet?

- Alle Momente sind sehr wichtig. Wenn ein Verstoß vorkommt, ist es notwendig, zu zeigen, wer ihn begangen hat, und wer geschädigt wurde, die Reaktion des Trainers der Mannschaft, die geschädigt wurde, die Emotionen des Schiedsrichters, die Emotionen der Spieler, die um den Schiedsrichter herum streiten, die Emotionen der Fans. Nach dem Tortreffer braucht man nicht die Reaktion des Trainers des Torschützen zu zeigen, sondern man muss die Reaktion des Trainers der Mannschaft zeigen, gegen die ein Tor geschossen wurde. In seinem Gesicht kann geschrieben stehen, dass alles schief ging nur wegen diesem Moment.
Es gibt filmische Legenden darüber, mit wie vielen Kameras Lars von Trier sein Dancer in the Dark gedreht hat, und Martin Scorsese - das Konzert der Rolling Stones Shine a Light. Manchmal sagen sie etwa einhundert Kameras.

Fußball wird noch nicht von hundert Kameras aufgezeichnet. Aber es ist eine Tatsache, dass die besten Fußball-Shootings mit mehr als zwanzig produziert werden. Und welche Art von Kameras gibt es nicht: fliegende mit einem Blick von oben, erschienen in den 2000er Jahren (und es gibt auch Dreharbeiten aus dem Hubschrauber rund um das Stadion), Super-Slow-Mo-Kameras zeigen Slow-Motion-Wiederholungen, Kameras hinter dem Tor, so dass deutlich zu sehen ist, in welchen Teil des Tores der Ball geschossen wurde und wohin währenddessen der Torhüter sprang. Rund um das Spielfeld sind Mikrofone platziert: hörbar sind Schreie der Trainer und Interjektionen der Fußballspieler.
Fußball als Fernseh-Show: viel Werbung und viel Geld
Der heutige Fußball - das ist nicht nur ein Sport, sondern eine echte Fernseh-Show. Nach diesem Prinzip sind bis zu einem gewissen Grad sogar die Regeln angepasst
Das Fernsehen hat seine Arbeit getan. Der Fußball begann ein großes Geschäft anzuziehen. Die Werbung ist jetzt überall bei jeder Übertragung - sowohl auf dem Bildschirm als auch auf dem Spielfeld.

Fußball ist dank dem Fernsehen zu einer großen Show und einem großen Geschäft geworden. Die ganze zivilisierte Welt sieht den besten Meisterschaften zu und jubelt für fremde Teams. Wer Werbebesuche von Barça, Real, Manchester, Bayern in China oder den USA erhält, generiert einen Boom. Das Finale der Weltmeisterschaft wurde zum letzten Mal von eineinviertel Milliarden Zuschauern aus der ganzen Welt verfolgt.

Ja, Superclubs verdienen nicht nur beim Verkauf von Rechten der Übertragung ihrer Spiele, sondern auch bei Eintrittskarten, T-Shirts führender Spieler, Souvenirs, Werbung, UEFA Preisgeldern usw., wodurch sie viel Geld für Top-Spieler ausgeben können, und Miniclubs verdienen hauptsächlich beim Verkauf junger Talente. Aber wenn es nicht Fernsehen, T-Shirts, Souvenirs, Tickets und Werbung gäbe, würde das nicht so viel Einkommen bringen.

Der Fußball wiederum begann auch dem Fernsehen zu entsprechen. Die Regeln führten zu einer Reihe von Änderungen, die das Spiel dynamischer werden ließen. Es wurde fast unmöglich, dem Torhüter den Ball mit dem Fuß zurückzuschießen (es ist möglich, aber der Torhüter darf den Ball nicht in die Hand nehmen). Es wird nicht mehr mit einem Ball gespielt, wie zuvor (flog dieser in die Tribünen - wartete man, bis er zurückgegeben wurde), sondern mit mehreren: wenn der Ball über das Feld hinausgeht, verwendet man den nächsten Reserveball, um das Spiel fortzusetzen. Übrigens wurde das Spiel mit mehreren Bällen zum ersten Mal als ein Mittel zur Zeitstraffung in der UdSSR-Meisterschaft der 1970er Jahre angenommen. Aber die Anzahl der Bälle in der UdSSR-Meisterschaft war begrenzt: drei.
Zu Hause und im Stadion: Wie das Fernsehen die Kultur des Fanseins veränderte
Dank der Entwicklung von Fernsehübertragungen auf der ganzen Welt hat sich die Kultur des Fanseins verändert. Insbesondere ist der Fußball bei Frauen viel beliebter geworden
Wir erwähnen noch zwei weitere Fakten. Erstens: Das Fernsehen hat die Fans kultiviert. Ja, eifrige Fans sind immer noch ein Problem. Aber wie hat sich der Zuschauer auf der Tribüne verändert. Vor den Augen von Millionen von Menschen ist es peinlich, sich schlecht zu benehmen. Zudem war vor einigen Jahrzehnten, zum Beispiel in Krasnodar, unter den Bedingungen der versklavten UdSSR, die Fußballtribüne für Männer ein Raum der Freiheit, wo sie zumindest ein wenig trinken (da war die Polizei nicht so streng) und laut fluchen konnten.
Die zweite Tatsache: Mit der ganzen Transformation des Fußballs in eine Fernseh-Show wurden die Sport-Prinzipien im Spiel verstärkt. Jetzt ist es schwerer zu streiten. Und das Publikum kann alle umstrittenen Punkte sehen. Das derzeitige Prinzip der elektronischen Verifikation umstrittener Episoden (das bereits beim FIFA Konföderationen-Pokal 2017 getestet wurde und während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ gültig ist) ist zweifellos auf zahlreiche schiedsrichterliche Fehlentscheidungen zurückzuführen, die bei der Betrachtung im Fernsehen offensichtlich sind - oft durch Zufall: für die Schiedsrichter auf Feldebene ist es schwierig alle Momente zu verfolgen.
Epilog: Mehr als Sport
Wie die Statistiken zeigen, steigen die Verkäufe neuer Fernsehgeräte vor der WM
Das Fernsehen hat dazu beigetragen, den Fußball in mehr als nur Sport zu verwandeln. Heute ist dies eine Super-Show für Milliarden von Zuschauern, die alle vier Jahre in den Weltmeisterschaften gipfelt.

Seine Rolle spielen hier die Programme über Fußball und die Umgebung.

Zu Sowjetzeiten gab es fast keine, abgesehen von der wöchentlichen Fußballkritik auf dem Ersten Kanal, die von 1980 bis 1999 vor allem von Wladimir Pereturin und Wladimir Maslatschenko angeführt wurde. Jetzt wird Fußball im Fernsehen vor und nach den Spielen und sogar in den Pausen von zahlreichen Experten analysiert und diskutiert.

Im Allgemeinen haben die Fans heute sicherlich etwas von der bevorstehenden Weltmeisterschaft zu erwarten. Mindestens beeindruckende Fernsehübertragungen einer wirklich neuen Generation.
Bildnachweis:
Bettmann / getty images, Anatolij Botschinin, Anatolij Ruchadse / Fotochronik TASS, Hudson / Getty Images, Mike Hewitt - FIFA / FIFA über Getty Images, Clive Rose / Getty Images, Sergej Bobylew / TASS, Chris Ratcliffe / Bloomberg über Getty Images, Wjatscheslaw Ewdokimow