Bei einem Besuch wie zu Hause fühlen




Bei einem Besuch wie zu Hause fühlen
Ein spezielles Projekt von welcome2018.com
 
Am 27. März trafen sich im „Sankt-Petersburg-Stadion" die Nationalmannschaften von Russland und Frankreich zu einem Freundschaftsspiel. Um ihr Team aus Paris zu unterstützen, flogen Nicolas Locatelli und seine Freundin Clara Green zu dem Spiel. Über ihre Eindrücke von Russland und der Stadt an der Newa - in einem speziellen Projekt von welcome2018.com.
Nicolas Locatelli
20 Jahre alt, studiert in Paris, ist Mitglied von Irrésistibles Français - einer der größten Fan-Verbände der französischen Nationalmannschaft. Angestammter Fußballer.
Clara Green
19, studiert in Paris Kunst und Kultur. Träumte davon ins Mariinski-Theater zu gehen.
Während ihres kurzen Besuchs beim Spiel Russland-Frankreich haben Nicolas und Clara viele Entdeckungen gemacht.

„Ich dachte, dass in Russland alle Menschen kalt sind und das Essen kalt ist – kurz gesagt, alles ist kalt" - mit solchen Erwartungen reiste Clara nach Sankt Petersburg. Gleichzeitig wollte sie das Mariinski-Theater besuchen und den Ort sehen wo die Ballettstars geboren werden.
Nicolas war auch nicht gegen das Theater, aber er konnte ein wichtiges Spiel nicht verpassen: Die französischen Fans trafen sich mit ihren russischen Kollegen auf dem Fußballfeld.
„Ich bewundere das Theater, nehme an Schulproduktionen und Straßenaufführungen teil, arrangiere Improvisationen mit Freunden. Und trotzdem neige ich mich dem Fußball zu, er ist seit meiner Geburt bei mir."
Das Spiel selbst kommentierte Nicolas so: „Ihre Fans zeigten unglaubliche Einheit und Teamgeist, sie waren sehr nett, spielten ehrlich, mit einem Lächeln. Das Spiel hat mir viel Spaß gemacht, obwohl wir hoch verloren haben."
Nicolas liebt Fußball. Als er nach Sankt Petersburg zum Freundschaftsspiel zwischen Russland und Frankreich kam, konnte er selbst am Spiel zwischen den Fans der Nationalmannschaften der beiden Länder teilnehmen
Neben dem Mariinski-Theater und Fußball besuchten die französischen Gäste die Eremitage und die Auferstehungskirche und fanden sie großartig. Über die Beziehung zwischen Paris und Sankt Petersburg nachdenkend bemerkte Clara, dass es französische Spuren in der Stadt an der Newa gibt, besonders bemerkbar in der Architektur von Gebäuden, die nun in teure Hotels umgewandelt werden.
Man muss Spaziergänge wirklich lieben, um nicht müde zu werden, wenn man sich in Sankt Petersburg bewegt, sagt Nicolas.
Beträchtliche Entfernungen machen es seiner Meinung nach schwerer, die Route zu planen: „Wenn man in Eile ist zurückzukehren oder man möchte sich die Zeit für einen Ausflug nehmen, muss man mit einer Zeitreserve abfahren, weil der Ort zu weit entfernt sein kann."
Nach einer Tour durch die Stadt lernten Nicolas und Clara die russische Küche kennen
Nicolas und Clara fanden ein Gegenmittel gegen das russische Wetter. Dafür gab es genug „gute Skisocken": „Am Spieltag war es kalt und beim Eingang in die Arena war es sehr frostig. Aber das Stadion selbst ist warm. Das war in gewisser Weise eine Überraschung für uns." Die Franzosen beeindruckte das „Sankt-Petersburg-Stadion": „Wir sind dort mit Aufregung hineingegangen und wurden von der Architektur geblendet, schön, widersprüchlich, kann man sagen, großartig!"
In Paris lebend und von Geburt an mit den Feinheiten des Kochens vertraut, entdeckte Nicolas die russische Küche: „Ein bisschen zu fett, aber sehr lecker!" Er dachte sogar darüber nach, wie man Russisch lernt: „Ich denke, es wird mehrere Jahre dauern, um es frei sprechen zu können. Mein Freund, der in Sankt Petersburg lebt, mit dem wir heute für das gleiche Team gespielt haben, hat mich gewarnt, dass ihre Sprache schwierig ist."
Sankt Petersburg ist eine moderne, entwickelte Stadt, reich, erstaunlich, bunt, sagt Clara, und das sind die Gründe, warum es einen Besuch wert ist.
Das „Sankt-Petersburg-Stadion" hinterließ unvergessliche Eindrücke bei Nicolas und Clara - den Franzosen gefallen die Architektur des Gebäudes und die komfortablen Bedingungen in der Arena
Das „Sankt-Petersburg-Stadion" hinterließ unvergessliche Eindrücke bei Nicolas und Clara - den Franzosen gefallen die Architektur des Gebäudes und die komfortablen Bedingungen in der Arena
Photo credits: welcome2018.com