Museen

Ruslan Schamukow/TASS

Eines der ungewöhnlichsten Museen in Kaliningrad liegt in der Wohnung in dem Haus aus rotem Ziegel. Das Haus wurde 1907 gebaut. Die Begründer des Museums, Alexander und Natalija Bytschenko, haben Königsberg Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Wohnung aufgebaut. Während der Führung durch „Altes Haus“ wird über den Stadtviertel und Einrichtung der Wohnung erzählt. In der Museumswohnung findet ständig Vorlesungen statt.

Ruslan Schamukow/TASS
Das Stadtmuseum „Das Friedländer Tor“ existiert erst seit 2002. Es befindet sich in einer gleichnamigen Befestigung, die zum Befestigungsgürtel von Königsberg gehörte. Das Friedländer Tor wurde im Jahr 1862 voraussichtlich nach dem Entwurf des deutschen Baumeisters Friedrich Stüler errichtet. Am Tor sind zwei Skulpturen von Komturen des Dt. Ritterordens zu bewundern. Die Sammlung des Museums ist vor allem dem Stadtleben des Vorkriegsstadt gewidmet. Im Museum „Das Friedländer Tor“ können Sie einen virtuellen Spaziergang durch Straßen des Ostpreußens mithilfe der „lebendigen“ Archivfotos machen.
Ruslan Schamukow/TASS

Die Ausstellung des Kaliningrader Bezirksmuseum der bildenden Künste, das im Jahr 1988 eröffnet wurde, zeigt Werke aus dem 20. Jahrhundert und umfasst die Kunstwerke der Stadt aus der deutschen, sowjetischen und russischen Perioden. Der Hauptteil der Kollektion umfasst Gemälde, Grafiken und Skulpturen sowjetischer und russischer Künstler aus den 1950er-1990er Jahren. Das Museum ist bekannt für seine kurzzeitigen Ausstellungen, die zusammen mit führenden russischen Museen durchgeführt werden. Ein wichtigstes Projekt der Galerie ist die Baltische Grafikbiennale „Kaliningrad - Königsberg“.

Die Ausstellungsfläche der baltischen Filiale des Staatlichen Zentrums für zeitgenössische Kunst befindet sich in der Kronprinz-Kaserne, die im Jahr 1849 als zweiter Verteidigungsring von Königsberg erbaut wurde. Die Mansarde dieses alten Gebäudes wurde für Ausstellungen der zeitgenössischen Kunst, Festivals und Vorlesungen umfunktioniert. Derzeit ist das Museum wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Die Eröffnung ist für die zweite Hälfte von 2018 geplant

Das Museum des deutschen Bildhauers Hermann Brachert wurde 1993 in seinem ehemaligen Landhaus in dem Ortsteil Otradnoje (bis 1947 Georgenswalde) geöffnet. Das Haus wurde nach einem Entwurf vom bekannten Architekten Hanns Hopp, der in Königsberg tätig war. Das Museum ist nicht groß. Die Ausstellung beinhaltet Arbeiten, Briefe, Erinnerungen und Fotos aus dem Familienarchiv des Architekten. Das wichtigste Ausstellungsobjekt des Museums ist die Skulptur „Wasserträgerin“. Sie wurde 2002 aus dem Lärchenpark in Swetlogorsk hierher gebracht und restauriert.

Ruslan Schamukow/TASS
Die Burg Insterburg liegt in Tschernjachowsk, die drittgrößte Stadt der Oblast Kaliningrad. Die Burg wurde 1336 vom Deutschen Orden erbaut. Seitdem wurde sie mehrmals umgebaut und 1945 während des Zweiten Weltkriegs und nach dem Krieg fast zerstört 1997 haben sich Enthusiasten im Rahmen der Stiftung „Die Haus-Burg“ versammelt und begannen das Territorium zu verbessern, die Ausstellung zu machen und Forschungen durchzuführen. Hier kann man sich Kämpfe mittelalterlicher Ritter anschauen, Verlies zu besuchen und alte Handwerke lernen.
Ruslan Schamukow/TASS

Das Kaliningrader historisches Gebietskunstmuseum befindet sich in dem restaurierten Konzertgebäude Stadthalle. Dies ist das älteste Museum in der Region. In vergangenen 70 Jahren waren hier viele Ausstellungen zur Geschichte, Archäologie, Natur und Kultur der Oblast Kaliningrad. Der Saal für Archäologie macht mit Preußen und Wikingern bekannt. Hier befinden sich zigtausende Artefakte aus dem Museum „Preußen“, dessen Sammlung bis zu den 1990er Jahren als verloren galt. Eine besondere Rolle spielt die Sammlung, die dem Zweiten Weltkrieg und Sturm von Königsberg gewidmet ist. Außerdem veranstaltet das Museum Ausstellungen moderner Künstler aus Kaliningrad.

Ruslan Schamukow/TASS

Eine weitere Filiale des Ozeanmuseums befindet sich im historischen Teil der Stadt. Zum 750-jährigem Jubiläum von Kaliningrad oder Königsberg wurden diese zwei Museem zum Wahrzeichen der Stadt. Das Ozeanmuseum wurde in Rekordzeit restauriert. Die Ausstellungen im Königstor geben Besuchern die Möglichkeit, in die Vergangenheit zu reisen und etwas über die Entstehung und Entwicklung der Stadtfestung, über den Besuch berühmter Personen in Kaliningrad und über Geheimnisse der russischen Diplomatie sowie der uralten Verbindungen dieses Gebiets mit Russland zu erfahren und sie können darüber hinaus Tee in einer mittelalterliche Apotheke genießen.

Baltijsk ist die westlichste Stadt Russlands und der Hauptstützpunkt der Baltischen Flotte. Das Museum befindet sich in einem ungewöhnlichen Gebäude aus dem Jahr 1903 im pseudogotischen Stil. Ursprünglich war hier die Gerichtsbehörde von Pillau (seit 1946 Baltijsk). Die Sammlung erzählt über die Geschichte der Baltischen Flotte und der Stadt. Besonders interessant sind Ehrenwaffen berühmter Offiziere und Flottenadmiräle sowie Fregatte „Pallada“, Batterie „Kreml“, Fregatte „Pertopawlowsk“ und Kreuzer „Kirow“.

Seit 2000 ist in der Stadt das Museum für Geschichte der Kaliningrader Eisenbahn mit einer Fläche unter freiem Himmel im südlichen Bahnhof eröffnet (ul. Kiewskaja 1). Dort sind Züge ausgestellt, die zu unterschiedlichen Zeiten bei der Kaliningrader Eisenbahn verwendet wurden: Lokomotive L-0282, die nach dem Entwurf von Leo Lebedjanskij gebaut wurde, und der beste in der UdSSR Wagen des Panzerzugs aus dem Jahr 1929, eine deutsche Vorkriegslokomotive und andere Exponate.

Ruslan Schamukow/TASS

Das Fort Nr. 5, das König Friedrich Wilhelm III. heißt, ist eine der Fortifikationen, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Ringstraße entlang erbaut wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Fort der Ort des Heroismus sowjetischer Soldaten während der Schlacht um Königsberg. Für die Eroberung des Forts haben 15 Soldaten und Offiziere den Titel Held der Sowjetunion erhalten. Ihre Namen sind an der Gedenktafel verewigt. Heutzutage ist das Fort Nr. 5 der Gedenkkomplex, die Nebenstelle des historischen Kunstmuseums. Um den Graben steht Militärtechnik, darunter der berühmte Mehrfachraketenwerfer „Katjuscha“. Seit kurzer Zeit ist ein Teil des Forts für Besucher geöffnet.