Zentralplätze und Eremitage

Sankt Petersburg ist die kulturelle Hauptstadt Russlands, das merkt man im Herzen der Stadt besonders gut. Am besten ist es hier am frühem Morgen oder späten Abend, wenn hier nicht viel los ist.

Alexander Demjantschuk/TASS
Der Spaziergang fängt am Senatsplatz an, der zum Fluss Newa verläuft. Im Zentrum steht eines der Wahrzeichen von Sankt Petersburg. Der eherne Reiter ist das bronzene Reiterstandbild des Zaren Peter der Große, das nach dem Gedicht von Puschkin genannt wurde.

In den 1760er Jahren wendete sich die Zarin Katharina die Große an die Professoren der Akademie für Malerei und Bildhauerei zu Paris Diderot und Voltaire mit der Bitte, einen Bildhauer zu finden, der einen Denkmal, das der Majestät von Peter dem Großen wert wäre. Didro und Voltaire haben Étienne-Maurice Falconet empfohlen, der als Hauptbildhauer bei einer Porzellanfabrik tätig war und von der Monumentalkunst träumte. Es wurden ca. zehn Varianten entworfen, Falconet lehnte jedoch alle traditionelle allegorische Entwürfe ab. „Ich beschränke mich nur auf die Skulptur dieses Helden, den ich weder als einen großen Truppenführer noch als einen Sieger betrachte, obwohl er beides war, - so der Bildhauer. - Viel wichtiger ist die Persönlichkeit des Schöpfers, Gesetzgebers, Wohltäters seines Landes. Genau das muss man Menschen zeigen“.

Die Statue wurde in zwei Schritten gemacht, zwischen denen 3 Jahre liegen. Das Denkmal wurde vom Gießmeister Emeljan Chajlow in Bronze gegossen. Die Schülerin von Falconet Marie-Anne Collot schuf den Kopf des Zaren, Fjodor Gordejew die Schlange unter den Hufen des Pferdes, die Gegner der petrischen Reformen verkörpert. Er leitete auch die Aufstellung und Eröffnung des Denkmals 1782. Die 5 m hohe Skulptur steht auf dem 11 m großen Sockel, der bei Sankt Petersburg im Dorf Lachta in der Anzeige der Zeitung „Sankt Petersburger Wedomosti“ entdeckt wurde. Tausende Bauarbeiter haben ihn zum Platz gebracht.

Den Namen „Der eherne Reiter“ bekam nach dem gleichnamigen 1833 erschienenen Gedicht von Puschkin. Sein letztes Poem mit dem Untertitel „Eine Petrsburger Erzählung“ wurde 1833 während des Herbstes in Boldino, eines produktivsten Abschnitts in der schöpferischen Biographie Puschkins. Zwei Hauptfiguren des Poems sind Peter der Große als der eherne Reiter und der kleine Beamte Eugen. Im Hintergrund ist die stärkste Überschwemmung der Newa, die am 7. November 1824 passierte.

Im westlichen Teil des Platzes befinden sich die Gebäude des Senats und der Synode. Dies waren zwei Hauptregierungsstelle des Russischen Reichs. Das Ensemble aus zwei Gebäuden, die mit einem Bogen über Galerejnaja Straße verbunden, wurde 1834 von Carlo Rossi erbaut. Der Senat wurde 1711 von Peter I. als Hauptregierungsstelle eröffnet. Seit 1864 wurde dies die oberste Rechtsmittelinstanz des Russischen Reichs. Die Synode war das höchste Verwaltungsorgan der russischen orthodoxen Kirche.

Vom Senatsplatz verläuft Konnogwardejskij Boulevard/ Pferdegarde. Am Anfang der Straße befindet sich eine Manege, die fürs Reiten in den Wintermonaten verwendet wurde. Vor der Manege stehen Marmorskulpturen von Dioskuren, die in der griechischen Mythologie als Bändiger der wilden Pferde bekannt waren. Die Statuen wurden von Paolo Triscorni gemacht. Heutzutage befindet sich in der Manege die zentrale Ausstellungshalle, in der meistens Werke hiesiger Künstler ausgestellt sind.
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Das berühmte „Haus mit den Löwen“ ist ein Mietshaus des Fürsten Lobanow-Rostowskij, das zwischen Admiraltejski und Wosnesenski Prospekt und Isaakijewskaja Ploschtschad liegt. Es wurde 1817-1820 nach dem Entwurf von Auguste de Montferrand gebaut wurde. Auf einem der Löwen von Paolo Triscorni wartete Eugen die Überschwemmung ab, eine der Figuren des Poems „der eherne Reiter“. Seit 1824 befand sich hier das Kriegsministerium des Russischen Reiches, das 1802 vom Kaiser Alexander I eröffnet wurde.
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Der Alexandrow-Garten ist einer der schönsten Orten in Sankt Petersburg, in dem Einwohner sich erholen und spazieren gehen. Der Garten ist mit den Wasserbrunnen, Büsten russischer Klassiker Nikolai Gogol, Wasili Schukowski, Michail Lermontow, und mit der Büste des Komponisten Michail Glinka. Hier steht auch das Denkmal des Reisenden Nikolai Preschewalski mit einem am Sockel lieenden beladenen Kamel.

Die erste St. Isaakskirche war äußerst einfach, es war in der Tat ein Holzrahmen, der mit dem Turm des niederländischen Meisters Harman van Bolas, des Autors des Turms der Peter- und Paul-Kathedrale, geschmückt war. Die Kirche war eine der Hauptkirchen in der Stadt, Peter I. und Catherine ließen sich hier trauen. Als die Kirche zerfiel, wurde beschlossen, eine neue, nun aus Stein, aber näher an der Newa zu bauen. Diese Entscheidung wurde fatal: das Wasser verließ oft die Ufer und spülte den Boden aus, die Kirche sackte ab und wurde abgebaut.

Die dritte Isaakskathedrale begann man unter Catherine II. zu bauen und fertig war sie unter Paul I. In seinem Wunsch, in allem gegen seine Mutter zu gehen, ging Paul zu weit: er mischte sich persönlich in den Bau, und die Kirche sah absurd aus. Der Sohn von Paul Alexander I. beschloss, die Kathedrale wieder aufzubauen, und der Wettbewerb wurde von dem jungen Franzosen Auguste Montferrand gewonnen. Er baute die Kathedrale für 40 Jahre und starb, als sie kaum fertig war. Die prächtige Dekoration der Kathedrale - Skulpturen, Reliefs, Mosaiken, Gemälde und Glasmalereien - machte einen starken Eindruck auf die Bürger.

Jetzt ist die Kathedrale zu einem Museum geworden, Gottesdienste werden hier nur aus außergewöhnlichen Anlässen gehalten. Die Haupttouristenattraktion ist die Kolonnade, die in den weißen Nächten bis zum Morgengrauen geöffnet ist.

Die Kasse: 10:30-17:30.

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Das Denkmal für Nikolaus I. auf dem Isaakplatz wurde 1859 vom Bildhauer Peter Klodt inach dem Entwurf von Auguste de Montferrand errichtet. Nikolaus der I. wird in dem 6 m hohen Denkmal als Reitgardist auf einem sich aufbäumenden Pferd dargestellt.

Die blaue Brücke über den Fluss Moika ist die breiteste in Sankt Petersburg. Weil sie 97,3 m breit ist, nennt man sie manchmal „Der Brücke-Platz“. Seit 1971 steht hier eine Granitsäule mit dem Neptuns Dreizack. Auf der Säule stehen die Markierungen des Wasserniveaus während der Überschwemmungen im Jahren 1824, 1903, 1924, 1955 und 1967.
Alexander Demjantschuk/TASS
An der südlichen Seite der Blauen Brücke liegt der Marienpalast. Der Palast bekam seinen Namen zu Ehren der Tochter des Kaisers Nikolaus I., der Großfürstin Maria Nikolajewna. Der Kaiser ließ den Palast als Geschenk zur Hochzeit seiner Tochter und dem Herzog Maximilian Leuchtenberg erbauen, der Enkel der Ehefrau Napoleons Joséphine de Beauharnais. Der klassizistische Palast wurde 1844 nach einem Projekt des Architekten Andrei Stackenschneider im Stil eines florentischen und Renaissancepalazzo erbaut. Heutzutage befindet sich die Stadtlegislative im Marienpalast.
Alexander Demjantschuk/TASS
Mit dem Bau der Admiralität wurde am 5. November 1704 begonnen. Anfänglich wurde sie als Werft nach persönlichen Plänen des Zaren Peter des Großen gebaut. Der großartige Bau wiedergibt die russische Majestät der Seegroßmacht. Die Admiralität hat einen Umfang von 1200 m, Die Länge der Hauptfassade beträgt 406 m. Der Turm der Admiralität mit der Dachfahne in Form eines Segelschiffs ist eines der erkennbarsten Warenzeichens der Stadt.
Alexander Demjantschuk/TASS
Im Zentrum des Palastplatzes steht die Alexandersäule, die 1812 nach dem Sieg Russlands gegen das napoleonische Frankreich aufgestellt wurde. Die Säule wurde von dem Architekten Auguste de Montferrand entworfen. Der Monolith stammt aus einem Steinbruch bei Wyborg, er wurde zwei Jahre lang auf dem Platz bearbeitet. Nach dem die Säule fertig war, fand die feierliche Einweihung am 11 September (30. August nach alter Zeitrechnung) 1834 statt. Hier war die feierliche Parade und der Kaiser Nikolai I. war bei der Eröffnung. Die Säule ist von einem Engel gekrönt, der dem Kaiser sehr ähnelt.
Alexander Demjantschuk/TASS
Das großartige Gebäude des Generalstabs wurde von Carlo Rossi von 1820 bis 1830 gebaut. Gegenüber dem Eintritt ins Winterpalast befindet sich der Triumphbogen mit dem Sichelwagen der Siegesgöttin Nika. Im rechten Flügel des Generalstabs lag das Kriegsministerium und der Generalstab. Im linken war das Finanzministerium und das Außenamt. Heutzutage ist im linken Flügel eine wunderbare Eremitagesammlung von Impressionisten. An östlicher Seite steht das Gebäude des Gardestabs.

Die Kassen: Di, Do, Sa, So 10:30-17:00, Mi, Fr 10:30-20:00.
Am ersten Donnerstag eines jeden Monats, 7. Dezember – freier Eintritt.
Vom Palstplatz über Moika wurde die Pewtscheskij Brücke gebaut. Sie bietet eine schöne Sicht auf die Stadt an. Die Brücke wurde nach der Kaiser-Gesangskapelle benannt. Dies war eine Bildungseinrichtung für Chorsänger. Der breite Hof, der zum Fluss Moika hinausgeht, beginnt eine Hofenfilade bis zur Bolschaja Konjuschennaja Straße. Hier befindet ich auch einer der schönsten Konzertsaal der Kapelle. Neben der Kapelle ist der Winterkanal, in dem sich Lisaweta aus dem Oper von Pjotr Tschaikowski „Pique Dame“ ertrinkt. Als Vorlage für die Oper diente die gleichnamige Erzählung von Alexander Puschkin.
Juri Belinskij/TASS
Durch die Kapellehöfe und Große Konjuschennaja Straße geht es zum Konjuschennaja Platz. An der nördlichen Seite befindet sich der Kaiserpferdestall, an der südlichen liegt das Gebäude der staatlichen Pferdehaltung, die alle Pferde des Russischen Reiches hatte. Die Kavallerietruppen hatten ihre Pferde aus dieser Pferdehaltung. In einer kleinen Kirche der Pferdehaltung wurde am 1. Februar 1837 Alexander Puschkin ausgesegnet, der in einem Duell getötet wurde.
Alexander Demjantschuk/TASS

Der nächste Ort ist Die Auferstehungskirche, oft Erlöser-Kirche auf dem Blut oder Blutkirche genannt. Sie wurde 1907 nach 25 Jahren des Baus eingeweiht. Erbaut wurde die Kirche nach den Plänen des Archimandriten Ignatij und Alfred Parlands. Sie gehört zur Moskauer und Jaroslawler Architektur der 16.-17 Jahrhunderten. Die Kirche wurde an der Stelle erbaut, an der Alexander II. einem Attentat zum Opfer gefallen war. Er wurde am 1. März 1881 von I. Grinewizkij durch eine Sprenggranate tödlich verletzt.

Ruslan Schamukow/TASS
Neben der Kirche befindet sich der Eingang des Michailowski-Gartens. Von dem Gribojedow Kanal ist er durch ein Schmiedeeisengitter in Form von Rebe und Blumen getrennt. Es wurde gleichzeitig mit der Auferstehungskirche nach dem Entwurf von Alfred Parland aufgestellt.
Alexander Demjantschuk/TASS
Petersburger besichtigen selten die Hauptsammlung des Russischen Museums, die im Michailowski-Palast ausgestellt ist. In der Regel folgen sie ehrlich den Schildern „Beginn“ und „Fortsetzung der Besichtigung“ und betrachten alles, was in der russischen Kunst vom 12. bis zum 20. Jahrhundert passiert ist, zweimal für das Leben - als Kinder und dann mit ihren eigenen Kindern. Das Benoit-Gebäude ist eine andere Sache. Dies ist ein Flügel des Palastes mit Blick auf die Gribojedow-Uferpromenade, wo ausgezeichnete Wechselausstellungen stattfinden.

Doch lohnt es sich, durch den Michailowski-Palast aus vielen Gründen zu gehen. Hier gibt es eine hervorragende Sammlung von Ikonen, vom Meisterwerk des 12. Jahrhunderts „Engel mit Goldenem Haar“ bis zu späten, die schon weit von den griechischen Kanonendarstellungen des 18. Jahrhunderts sind. Während in Europa Künstler Jahrhunderte brauchten, um von der flachen zur voluminösen Malerei überzugehen, Gesetze der Perspektive zu entdecken und mit Licht und Schatten arbeiten zu lernen, konnten russische Künstler zu diesem Wissen direkt von der flachen Ikone und geschwollenen Parsuna (frühes, primitives Porträtgenre im Russischen Königreich) kommen. Es ist symbolisch, dass die Sammlung des Museums so präsentiert wird, dass der Betrachter auch nur die Schwelle überschreiten muss, die das Mittelalter von der Neuen Zeit trennt, um dem Porträt des Künstlers Andrej Matwejew mit seiner Frau zu begegnen. Dieses Werk von 1729 ist auch bemerkenswert durch die Tatsache, dass dies das erste Selbstporträt in der russischen Kunst und die erste Darstellung einer Liebeserfahrung ist.

Weiter - mehr. Russische Künstler besuchten Italien, die Italiener kamen nach Russland zu arbeiten, und dieser Kulturaustausch brachte in kurzer Zeit einen echten Aufschwung hervor. Die Kunstsammlung des 18. Jahrhunderts ist eine glänzende Bestätigung dafür. Neben der Malerei und Skulptur hat der Michailowski-Palast eine schöne Sammlung von Empire-Möbeln. Während des Spaziergangs durch die Enfilade von Hallen bis zum 20. Jahrhundert kann man leibeigene Künstler und Wanderer, monumentale Gemälde von Karl Brjullow, Wassili Surikow, Michail Wrubel und mehr intime von Boris Kustodijew sehen. Walentin Serow und Robert Falk, Alexander Golowin und Nathan Altman, Wassilij Kandinskij und Pawel Filonow, Agit-Porzellan und die Kunst der ersten Fünfjahrespläne - all dies wurde im Michailowski-Palast gesammelt.

Im Marmorpalast, einer Filiale des russischen Museums, wird eine Sammlung der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, die dem Museum vom Kunstgönner Peter Ludwig geschenkt wurde, sowie Werke unserer Zeitgenossen ausgestellt. Im Stroganow-Palast - angewandte Kunst und das Panoptikum. Die interessanteste Ausstellung der Michailowski-Burg ist mit dem Leben und tragischen Tod von Paul I. verbunden.

Die Kassen schließen eine halbe Stunde vor der Schließung des Museums.

Alexander Demjantschuk/TASS
Die Geschichte des Hauptmuseums des Landes, eines der größten Museen der Welt, begann damit, dass Kaiserin Katharina II. in einem der Lagerräume des Winterpalastes „Kreuzabnahme“ von Rubens fand und so beeindruckt war, dass sie anfing, eine Sammlung zu sammeln: zuerst eine malerische, und danach Skulpturen, Möbel, Bilderteppiche, Grafiken und vieles mehr. Wie dem auch sei befindet sich jetzt das Museum, das allein von malerischen Werken und angewandter Kunst mehr als 1 Million Lagerplätze hat, im Winterpalast und in den angrenzenden Gebäuden auf der Palast-Uferpromenade.

Die Eremitage besetzt nicht nur die Haupthallen, sondern auch Privatquartiere, Korridore, Passagen, ehemalige Küchen, Garderoben, Zimmer der Bedienung und Wächter, wo vor noch 100 Jahren Mitglieder der Zaren-Familie, Höflinge und Dienerschaft gelebt und gearbeitet haben. Es ist leicht, in den endlosen Korridoren und Enfiladen des Palastes verloren zu gehen, es ist unmöglich, die gesamte Sammlung in einem oder zwei Tagen zu sehen, also ist es besser, zwei oder drei Ziele im Voraus zu planen und den Besuch ihrer Besichtigung zu widmen.

Die Webseite der Eremitage bietet eine Option „Den Besuch planen“. Zum Beispiel kann man schnell die Hallen der Sektion „Die ältesten Denkmäler der Kultur und der Kunst von Eurasien“ im ersten Stock betrachten, die Skythen mit ihren Ornamenten im Tierstil und vor allem mit dem ältesten Teppich in der Welt, der im Pasyryk-Hügel gefunden wurde, erreichen. Oder aus erster Hand die Schätze der ägyptischen Sammlung sehen. Es ist schön, unter den römischen und griechischen Büsten zu gehen und in ihnen eine Ähnlichkeit mit Freunden und Bekannten zu finden. Man kann Blumen und Tiere in der Loggia von Raphael stundenlang beobachten, oder man kann sich unter Hunderten von anderen neugierigen Leuten in der Da Vinci-Halle drängen und kurz zur „Madonna von Litta“ und „Madonna von Benoit“ durchstoßen. Die Bolschewiki verkauften damals das Beste von Eremitage-Tiziano, aber von Rembrandt gibt es in Petersburg viel. Besonders interessant sind die späteren Werke, aus deren dunklen Tiefen das ohristisch-goldene Licht auf den Betrachter gießt, wie in „Der Rückkehr des verlorenen Sohnes“ oder „Dem Porträt eines alten Mannes in Rot“. Stilleben von Snyders, Holzskulptur der deutschen Renaissance, Goya, Velasquez, Gainsborough, florentinisches Mosaik, Galerie der Helden von 1812, Pfauenuhr und mittelalterliche Rüstung, Münzen, Vasen, Hallen...

Wenn sich von Eindrücken der Kopf dreht, kann man sich lang die Newa und die Peter- und Paul-Festung hinter dem Fenster ansehen und danach sich zum Ausgang schieben und gemusterte Böden und Türgriffe von Morelli betrachten.

Am ersten Donnerstag eines jeden Monats, 7. Dezember – freier Eintritt.


Alexander Demjantschuk/TASS
Das Denkmal vom Peter I. hat der Bildhauer Bartolomeo Rastrelli (der Ältere). Peter I. bestellte 1717 diese Skulptur. Das Modell erledigte der Bildhauer innerhalb von 7 Jahren und stellte es ein Jahr vor dem Tod von Peter dem Großen fertig. Erst in der zweiten Hälfte der 1740er Jahren wurde es in Bronze gegossen. Das Denkmal wurde 1800 aufgestellt. Basreliefe auf beiden Seiten verkörpern den Sieg des Großen russischen Kaisers - auf dem Land (Poltawa) und im Meer (Gangut).