Newski-Prospekt

Der Newski-Prospekt ist seit den Zeiten des Schriftstellers Nikolai Gogol der „allgemeinste Verkehrsweg“ Petersburgs. Hier befinden sich vier Metrostationen, und wenn man vom Osten der Stadt in den Westen oder in umgekehrter Richtung fährt, kommt man um ihn nicht herum. Doch es handelt sich um mehr als nur die wichtigste Verkehrsverbindung. Der Newski ist die belebteste Straße der Stadt. Über seine breiten, podiumartigen Trottoirs spazieren Tag und Nacht die Modeanhänger, lokale Berühmtheiten und Touristen.

Von Mai bis September besonders beliebt ist die sonnige nördliche Seite mit den geraden Hausnummern. Der Prospekt wurde von Carlo Rossi wie zwei Vorhänge erdacht, die sich plötzlich öffnen und ein wunderbares Bild von Theatern, Palästen und Kathedralen freigeben.

Der Newski-Prospekt teilt sich, wenn man von Seiten der Admiralität in Richtung des Moskauer Bahnhofs geht, sozusagen in vier Abschnitte, von denen jeder einzelne ein eigenes, abgeschlossenes Bild abgibt; vom Beginn bis zur Moika, von dieser bis zum Gribojedow-Kanal, von diesem bis zur Fontanka, von dieser bis zum Wosstanija  Platz.

Der erste Abschnitt bis zur Moika ist der engste. Hier sticht das ehemalige Bankkontor Wawelberg an der Ecke der Maloj Morskoj hervor. Dies ist ein italienischer Renaissancepalast, der im Jahr 1910 vom Architekten Marian Peretjatkowitsch erbaut wurde. Ebenfalls bemerkenswert ist das Haus Kotomin (Nr.18).

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In diesem Haus im Stile des Empire, das von Wassili Stassow erbaut wurde, begann die berühmte Familie Elisejew ihre Handelskarriere. Und hier traf sich in der Schweizer Konditorei Wolf und Beranger – heute das Café Literaturnoje – am 27. Januar 1837 Alexander Puschkin mit seinem Sekundanten Konstantin Dansas, um zur Tschornaja Retschka, dem Schwarzen Flüsschen, zum Duell mit Georges d´Anthès zu fahren.

wikipedia.org/Alex 'Florstein' Fedorov

Flussauf- und –abwärts der Grünen Brücke (Polizeibrücke) über die Moika befindet sich im Sommer eine große Zahl von großen und kleinen Booten. Hier befindet sich einer der Hauptanleger für Exkursionsfahrten auf dem Wasser.

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Hinter der Moika wird der Newski-Prospekt breiter und dandyhafter. Auf der ungeraden Seite befindet sich das Stroganow-Palais im barocken Stil, welches 1753-54 vom großen Bartolomeo Francesco Rastrelli für eine der reichsten russischen Familien innerhalb von nur 60 Tagen erbaut wurde. Heute befindet sich hier eine Abteilung des Russischen Museums.

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Etwas weiter auf der gleichen Seite befindet sich das Kaufhaus Mertens (Nr.21), ein Denkmal des russischen Art Nouveau. Vor der Revolution befand sich hier das prächtigste Pelzwarenkaufhaus des Landes. Das Haus wurde vom berühmten russischen und polnischen Meister der Neoklassik Marian Ljalewitsch im Jahr 1912 erbaut.

Gegenüber, auf der Sonnenseite, befindet sich die Holländische Kirche mit Kuppel und Portiko mit vier Säulen (Nr.20), eines der ersten Steingebäude auf dem Newski-Prospekt. Das Haus wurde im Jahr 1715 erbaut und 1719 von der holländischen lutheranischen Gemeinde erworben. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche in den 1830er Jahren, sie wurde 1935-36 rekonstruiert, wonach hier die Alexander-Blok-Bibliothek eröffnet wurde.

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Die Petrikirche ist die Hauptkirche der Petersburger Lutheraner. Zu ihr gehören die Häuser Nr. 22 und 24. Die Kirche wurde von Alexander Brüllow, einem berühmten Hofarchitekten und Bruder Karl Brüllows, des Schöpfers des Bildes „Der letzte Tag Pompeis“, erbaut. Dieser Komplex umfasst ein ganzes Quartal auf dem Newski-Prospekt zwischen den Straßen Bolshaja und Malaja Konjuschennaja.

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In diesem Quartal befindet sich auch die Petrischule, eine deutsche Schule, die im Jahre 1709 gegründet wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sie von 1200 Schülern besucht. Unter den Absolventen der Schule waren Carlo Rossi, Nikolai Benois, Modest Mussorgski. Gegenwärtig beherbergt sie die mittlere allgemeinbildende Schule 222 mit vertieftem Deutschunterricht.

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Die ruhige Malaja Konjuschennaja Straße ist eine Fußgängerzone. Hier befinden sich die schwedische Kirche und das Konsulat, ein Denkmal Nikolai Gogols und der elegante Meteorologische Wetterpavillon vom Beginn des 20. Jahrhunderts, konstruiert von Nikolai Lanserre.

Auf der ungeraden Seite der Malaja Konjuschennaja Straße befinden sich Gebäude, die von der schwedischen Gemeinde erbaut wurden, welche sich hier in den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts gebildet hatte. Die erste schwedische Kirche, die zu Ehren der Heiligen Katharina gesegnet wurde, wurde hier bereits im Jahr 1769 erbaut, wurde jedoch nach einiger Zeit für die Hunderte von Gemeindemitgliedern zu eng. Die neue Katharinenkirche der Gemeinde, die für 1200 Personen ausgelegt war, wurde im neoromanischen Stil im Jahr 1865 vom schwedischen Architekten Carl Anderson erbaut. Das der Kirche angegliederte Mietshaus, das neben dieser liegt, wurde vom berühmten Petersburger Architekten und schwedischen Untertan Fjodor Lidvall 1904-05 erbaut.
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In der Grünanlage vor der Kasaner Kathedrale, welche den Namen Kasaner Platz erhalten hat, befinden sich Denkmäler für die großen Heerführer, die während des Krieges mit Napoleon im Jahr 1812 die russische Armee befehligten, Michail Kutusow und Michail Barclay de Tolly. Dies sind Arbeiten des Bildhauers Boris Orlowski.
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Die Kasaner Kathedrale wurde im Jahr 1811 eigens errichtet, um in ihr die wundertätige Ikone der Gottesmutter von Kasan zu beherbergen. Es wurde nach einem Projekt Andrei Woronichins gebaut, der leibeigener Bauer des Präsidenten der Akademie der Künste, Graf Alexander Suworow, gewesen war. Der Graf war so berührt von der künstlerischen Begabung des künftigen Architekten gewesen, dass er ihn zum Studium nach Moskau schickte, ihn dann in die Freiheit entließ und mit allen seinen Möglichkeiten dafür sorgte, dass Woronichin möglichst tief in die Kunst in allen ihren Erscheinungsformen eindringen konnte.

Im Jahr 1812 brach der erste Vaterländische Krieg aus, und nach jedem Sieg wurden die Standarten und Banner der geschlagenen Teile der französischen Armee in der Kathedrale ausgehängt. Die silberne Ikonostase wurde aus Trophäensilber gegossen. Im Jahr 1813 wurde hier mit großen Ehren der Heerführer Michail Kutusow beigesetzt.

wikipedia.org/Alex 'Florstein' Fedorov
Die Breite der Kasaner Brücke beträgt 95 Meter, breiter ist nur die Blaue Brücke. Von der Kasaner Brücke kann man hervorragend die im Geist der Architektur der Zeit des Zaren Aleksei Michailowitsch gehaltene Blutkirche sehen, die an dem Ort erbaut wurde, wo Alexander II. ermordet worden war.
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Hinter dem Gribojedow-Kanal wird der Newski-Prospekt noch breiter und feierlich ausgeschmückt. Im Haus Engelhardt (Nr.30), dessen Fassade seit dem Jahr 1830 unverändert erhalten ist, befindet sich der Kleine Saal der Petersburger akademischen Philharmonie (Engelhardt-Saal) und einer der Ausgänge der Metrostation „Newski-Prospekt“.
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Hinter dem Haus Engelhardt befindet sich ein kleiner Platz vor der Kirche St. Katharina. Dies ist die bedeutendste römisch-katholische Kirche der Stadt und wurde im Jahr 1783 nach einem Entwurf von Jean-Baptiste Vallin de la Mothe erbaut.
Vor dem Eingang der Kirche verkaufen Petersburger Künstler Malerei und Grafiken.
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Das Grand Hotel Europa grenzt mit der Stirnseite an den Newski-Prospekt. Die Hauptfassade befindet sich auf der Michailowskaja Straße, welche den Newski-Prospekt mit dem Platz der Künste und dem Michailowski-Palast (Russisches Museum) verbindet. Ebenfalls hier befinden sich der Große Saal der Philharmonie, das Michailowski-Theater und das Theater der Musikkomödie, ebenfalls das Restaurant Dworjanskoe Sobranie und das Café Brodjatschaja Sobaka, in dem sich die künstlerische Boheme zu Beginn des 20. Jahrhunderts traf.
Auf der anderen Seite des Newski-Prospekts befinden sich die Silberreihen (Nr.31), die von Giacomo Quarenghi im Jahr 1787 erbaut wurden.
Neben den Silberreihen befindet sich der Turm der Städtischen Duma. Der fünfeckige, fünfstöckige Turm wurde im Jahr 1804 von Giacomo Ferrari erbaut und als Beobachtungsturm der Feuerwehr genutzt. An einer Metallkonstruktion, die am Dach befestigt war, wurden im Brandfall verschiedenfarbige Kugeln aufgehängt. Ihre Kombination teilte den Feuerwehrmännern mit, in welchem Teil der Stadt es brannte.
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Auf der Duma-Straße befindet sich ein einstöckiger Pavillon mit einer sechssäuligen Kolonnade. Dies ist der Portikus der Federreihen, auch Rusca-Portikus zuehren des Architekten Luigi Rusca genannt, der ihn im Jahr 1806 erbaute. Während des Baus der Metrostation „Newski-Prospekt“ wurde der Portikus im Jahr 1963 demontiert und erneut in den Jahren 1971-72 aufgebaut.
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Gegenüber des Gostiny Dwor auf der anderen Seite des Newski-Prospekts, näher an der Michailowskaja Straße, befindet sich die armenische St. Katharinenkirche. Diese wurde von Georg Friedrich Veldten als kleine Kirche mit einer Kuppel gebaut. Das Haus Nr.40, dass zur Kirche gehört, ist ein seltenes Beispiel für ein Wohngebäude, das seit den Zeiten Puschkins unverändert erhalten geblieben ist.

Im angrenzenden Haus Nr.44, dass 1909-10 von Boris Girschowitsch für die Sibirische Handelsbank errichtet worden war, befindet sich das in Petersburg beliebte Konditoreicafé Sewer; auf dem Trottoir steht sein Markenzeichen, ein Eisbär.

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Das Kaufhaus Passasch (Haus Nr.48), das im Jahr 1848 vom Architekten Rudolf Scheljasewitsch erbaut wurde, ist eine überdachte einstöckige Galerie mit Glasdach, Stuckdecken, Mosaikparkett, einem Theatersaal, in dem sich gegenwärtig das Theater des Namens Wera Komissarzhewskaja befindet. Unlängst wurde das Passasch vollständig renoviert, und es sieht nun wie zu Beginn des vorigen Jahrhunderts aus.
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Die Malaja Sadowaja ist die belebteste Fußgängerzone Petersburgs. Hier befindet sich die Fontänenkugel, die gerne von den Kindern gedreht wird, und Skulpturen von Tieren, vor denen sich Touristen fotografieren. Im riesigen Eckhaus Nr.56/2 befindet sich der Feinkostladen Jelissejew, der seit Beginn des 20. Jahrhunderts der beliebteste in Petersburg ist. Das Gebäude des Feinkostladens wurde im Jahr 1903 vom Architekten Gawrila Baranowski im Stil der Moderne erbaut. An der Fassaden befinden sich allegorische Skulpturen der Arbeit von Amandus Adamson mit den Titeln „Industrie“, „Handel“, „Kunst“ und „Wissenschaft“. Im Handelssaal, dessen historische Interieurs erhalten geblieben und restauriert worden sind, werden auch heute noch Delikatessen angeboten. In der Vitrine drehen sich die Figuren aus Tschaikowskis „Nußknacker“, die nach Entwürfen von Michail Schemjakin angefertigt wurden.

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Gegenüber des Feinkostladens Jelissejew befindet sich am Ostrowski-Platz der Katharinengarten mit dem Denkmal Katharinas der Großen, eine Arbeit von Michail Mikeschin. Außer Katharina bildete der Künstler auf dem Denkmal die 9 wichtigsten Persönlichkeiten ihrer Regierungszeit ab; den Generalfeldmarschall Peter Rumjantzew-Sadunaiski, den Generalfeldmarschall Grigori Potjomkin, den Generalissimus und großen Heerführer Alexander Suworow, den Dichter Gawrila Derzhawin, den Leiter der St. Petersburger kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Fürstin Jekaterina Daschkowa, den Kanzler des Russischen Imperiums Alexander Besborodko, den Präsidenten der Kaiserlichen Akademie der Künste Iwan Betzki, den Admiral Wassili Tschitschagow und den Grafen Alexei Orlow-Tschesmenski.
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Rechts vom Denkmal der Kaiserin liegt die Russische Nationalbibliothek, ein Ensemble von vier Gebäuden, die optisch wie ein einzelnes Ganzes wirken. Das erste Gebäude wurde nach einem persönlich von Katharina bestätigten Entwurf des Architekten Jegor Sokolowski in den Jahren 1795 bis 1812 erbaut. Die Statuen und Büsten auf dem Gelände der Bibliothek wurden vom Architekten Agostino Triscorni angefertigt.
Den Entwurf zu einem neuen Gebäude fertigte Carlo Rossi an, es wurde zu Beginn der 1830er Jahre eröffnet. Rossi ging schonend mit dem Werk seines Vorgängers um; der Sokolow-Korpus wurde vollständig erhalten und erfolgreich in die Gesamtkomposition einbezogen. Funktionell entsprach die Bibliothek vollständig ihrer Bestimmung; helle Räume, bequeme Durchgänge zu den Bücherschränken, gelungen konstruierte Übergänge und Treppen. Neuerungen für diese Zeit waren Öfen, die Wasserzuleitung und Kanalisation.
Das dritte Gebäude wurde unter Leitung des Bibliothekswissenschaftlers und Architekten Wassili Sobolschtschikow im Jahr 1862 erbaut und wurde ebenfalls zu einem Muster an Funktionalität und Komfort für seine Zeit. Im Jahre 1901 wurde ein weitere Lesesaal für 400 Plätze eröffnet, der nach einem Entwurf Ewgraf Worotilows geschaffen wurde.
TASS
Das Theater wurde von Carlo Rossi und nach der deutschen Gemahlin des russischen Zaren Alexandra Fjodorowna benannt. Im 20. Jahrhundert wurde es „Mekka der Regisseure“ genannt. Hier haben Wsewolod Meierchold, Sergej Radlow, Nikolai Akimow, Grigorij Kosinzew, Georgij Towstonogow und Igor Gorbatschew Aufführungen veranstaltet. Heutzutage ist Walerij Fokin der künstlerische Leiter. Die Zuschauer und Kritiken verstehen und akzeptieren seinen Wunsch, in den Spielplan ideenreiche Interpretationen der Klassiker hinzufügen und ausländische Regisseure und Theatertruppe einzuladen. So zum Beispiel wurde die Comédie-Française eingeladen.

Die Kassen: 11:00-14:00, 15:00-20:00.

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Hinter dem Theater liegt die Rossi-Straße. Hier befindet sich die Akademie des russischen Balletts des Namens Agrippina Waganowa. Die Länge der Straße beträgt nur 220 Meter, an ihr liegen zu beiden Seiten identische Gebäude. Im Schnitt bildet die Straße ein Quadrat, denn die Höhe der Gebäude entspricht der Breite der Straße. Die Straße wird vom halbrunden Lomonossow-Platz eingerahmt.
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Das Anitschkow-Palais wurde 1753 von Francesco Bartolomeo Rastrelli im elisabethanischen Barockstil erbaut und 1776-1778 wurde es im Geist des Klassizismus umgebaut. Es gehörte konsequent zu dem Mann der Kaiserin Jelisaweta Petrowna Alexej Rasumowskij, dem Favoriten von Katharina II. Grigorij Potemkin, der Großherzogin Ekaterina Pawlowna, ihrem Bruder Nikolaj Pawlowitsch, dem zukünftigen Nikolaus I. Hier lebte und regierte Rußland Kaiser Alexander III. Die letzte Herrin des Palais war die Witwe von Alexander III., Kaiserin Maria Fjodorowna, die Mutter von Nikolaus II. Verschiedene Epochen hinterließen ihre Spuren auf dem Palais. Eine majestätische Treppe und ein Zimmer im zweiten Stock mit einem Wintergarten, der in den 1870er Jahren von Hippolyte Monighetti gebaut wurde, sind alles, was von der kaiserlichen Herrlichkeit des Gebäudes geblieben ist. Die „Märchenzimmer“, die 1936 von Palech-Ikonenmalern nach Märchen von Puschkin und Geschichten von Gorki gemalt wurden, repräsentieren ein Erbe der sowjetischen Zeit. Während des Zweiten Weltkriegs Ende 1941 - Anfang 1942 befand sich hier ein Krankenhaus, später - der Palast der Pioniere. Jetzt heißt es der Palast der Kreativität der Jugendlichen.
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Die Anitschkow-Brücke wird von vier Skulpturengruppen geschmückt, die einen jungen Mann und ein wildes Pferd zeigen, dass nach und nach von ihm gezähmt wird. Die Skulpturen wurden im Jahr 1850 von Peter Klodt geschaffen.
Der Gostiny Dwor, der größte Handelskomplex Petersburgs, wurde bereits zu Zeiten Katharinas der Großen erbaut. Man begann im Jahr 1757 mit seiner Errichtung und schloss diese vollständig im Jahr 1785 ab. Die Außenlänge des Gostiny Dwor beträgt etwa einen Kilometer. Bis zur Revolution 1917 befanden sich hier ganze 9 Märkte. Der Gostiny Dwor geht auf vier Straßen hinaus und hat vier Reihen, die Newskireihe, Federreihe (auf die Dumastraße), die Lomonossowreihe auf die Lomonossowstraße und die Sadowajareihe auf die Sadowaja Straße.