Auf den Spuren von Radischshev auf einem Roller

Die moderne Reise von St. Petersburg nach Moskau
10 März 2017
m vergangenen Sommer kündigte der 26-jährige Petersburger Alexander Rendakow seine Lageristenarbeit, um in einer Woche auf einem Roller nach Moskau zu fahren. Durchschnittlich überwand der Reisende 120-130 km per Tag, aß am Straßenrand in Cafés und schlief meist in verlassenen Häusern. Welcome2018.com erzählt von den interessantesten Momenten der Reise und darüber, womit Rendakow derzeit beschäftigt ist.
Rendakow auf dem Schlossplatz in St. Petersburg. © Foto aus dem persönlichen Archiv
Am 21. Juli 2016, genau um sechs Uhr morgens, stieß sich der Petersburger Alexander Rendakow von den Pflastersteinen des Schlossplatzes ab und fuhr auf einem Roller nach Moskau. So in die Hauptstadt zu kommen, war sein Traum. 1,5 Jahre zuvor war er aus der „nördlichen Hauptstadt“ nach Hause gefahren, damals hatte er für 200 km 19 Stunden gebraucht.
© Foto aus dem persönlichen Archiv
"„Warum haben Edmund Hillary und Tenzing Norgay beschlossen, den Everest zu erobern? Warum hat Matthew Webb beschlossen, den Ärmelkanal zu durchqueren? Was auch immer ihr Ziel war, die Hauptsache ist, dass sie die ersten in der Geschichte waren, die es konnten. Für mich sind sie ein Beispiel. Ich bin sicher, dass man ihnen davon abriet, vor der Gefahr warnte, und vielleicht gab es einige, die versuchten, sie zu stoppen, da verstehe ich sie, mir versuchte man auch abzuraten, mich zu stoppen, aber ich mache nicht kehrt. Diese Fahrt oder Reise ist nicht einfach Selbstüberwindung, nicht nur ein Weg, um sich lebendig zu fühlen, für mich ist es ein Weg, um so zu sein, wie ich bin, ein Weg, ich selbst zu sein“ - so beginnt das Tagebuch, das Rendakow über alle Tage der Reise führte.
© Foto aus dem persönlichen Archiv
Obwohl Rendakow täglich auf dem Roller fährt, fing er an, sich auf die Reise im Winter vorzubereiten. Im Voraus wurde ein Reiseplan erstellt, Ausrüstung und Inventar wurden gesammelt.
© Foto aus dem persönlichen Archiv
Der kleine 60-Liter-Rucksack von Rendakow wog 20 Kilogramm, er enthielt ein Zelt, eine Jacke, ein Reifenspray, einen Regenmantel, Hygieneartikel, Müllsäcke, Scotch-Tape, ein Telefon und einen externen Akku.
Rendakows Zelt in der Region Twer. © Foto aus dem persönlichen Archiv
Von Beruf ist Alexander Elektriker, er fährt Spezialgeräte im Lager. Um zu reisen, musste ich meinen Job aufgeben, weil ich auf der Arbeit auf keinen Fall Urlaub bekommen konnte. Das Budget der Reise betrug ca. 3000 Rubel, das meiste Geld ging für die Rückfahrt nach St. Petersburg drauf, und der Rest für das Essen in Straßen-Cafés und Wasser.
Am Ziel auf dem Roten Platz in Moskau. © Foto aus dem persönlichen Archiv
Das ganze Reisetagebuch finden Sie unter dem Link.

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