"Die Fußballaufnahme ist die schwierigste Sportaufnahme"

Interview mit dem Fotografen Aleksandr Demjantschuk

16 August 2016
Für die Rubrik „Meisterschaftsspezialisten“ sprach welcome2018.com mit dem namhaften Sportfotografen der Agentur TASS Aleksandr Demjantschuk darüber, wie man lernt, einen guten Moment einen Augenblick zuvor aufzunehmen, bevor er sich ereignet, warum die Finalspiele für den Fußballfotografen verletzungsgefährlich sind, warum Roman Schirokow eine gute Figur für die Fotografie ist, sowie über die russischen Fans, die die schönsten der Welt sind, und andere Geheimnisse und Schwierigkeiten der Sportfotografie.

- Erzählen Sie uns ein wenig über sich, wie haben Sie angefangen, Bilder von Sportwettkämpfen und insbesondere vom Fußball zu machen?

- Ich bin in der Westukraine geboren. Nach der Schule lernte ich Funk- und Fernsehtechniker, absolvierte das Technikum, ging zur Armee. Und zur Armee wurde ich nach Sestrorezk bei St. Petersburg einberufen. Es gab immer noch die Sowjetunion. Nach der Armee blieb ich, ließ mich in das Elektrotechnische Institut immatrikulieren, heiratete, bekam Kinder. Und ich stand dem Fußball schon immer sehr nah. Meine Mutter gab mich in die Musikschule und mein Vater - auf eine Fußballschule. Also gab es Schwierigkeiten, meine Mutter wollte nicht, dass ich Fußball spiele. Aber ich liebte den Fußball tatsächlich mehr als die Musikschule. Ich habe auch in der Armee für die Auswahl des Truppenteils gespielt, wir gewannen etwas. Dann für die Institutsauswahl. Deshalb ist der Fußball schon mein ganzes Leben mein Lieblingssport. Und als ich zur Fotografie kam, wollte ich Sportreporter werden.
Aleksander Demjantschuk während seiner Arbeit bei der Europameisterschaft-2016. © Foto aus dem persönlichem Archiv
- Wann haben Sie angefangen Fußball aufzunehmen?

- Ich begeisterte mich für Sportbilder und begann mit mehreren Zeitungen zusammenarbeiten - „Wetschernij Peterburg“, „Leningradskaja Prawda“, „Sowetskij Sport“, „Komsomolskaja Prawda“. Meine ersten Fotografien waren nämlich Sportbilder. Aber nicht nur Fußball. Sollte zum Beispiel die Landesmeisterschaft im Schach laufen, dann machst du einen Bericht über Schach. Aber ich habe den Fußball am meisten geliebt. Ich nahm“ Zenit“ auf, mehrmals kam die Nationalmannschaft nach Petersburg, und es war mir klar, dass ich Fußball aufnehmen wollte. Dies war zwischen 1986 und 1988. Dann, als ich als festangestellter Fotojournalist zu "Wetschernij Peterburg" ging, habe ich immer wieder Sportveranstaltungen aufgenommen.

Als ich im Jahre 1991 in die Agentur „Reuters“ ging, wo ich 24 Jahre gearbeitet habe, nahm ich schon weniger Sport auf, das ist doch eine internationale Agentur, und ein Spiel, sagen wir, „Spartak“ - „Zenit“, interessiert die nicht. Ich nahm europäische Sportveranstaltungen wie die Champions League, die Europameisterschaft, auf. Das gab es nicht so oft. Ich reiste zu den Olympischen Spielen in Sydney in Australien, in Salt Lake City, ich nahm verschiedene Sportarten auf. Aber leider ist es mir nicht gelungen Fußball aufzunehmen. Ich habe drei große Fußballaufnahmen, das sind die Europameisterschaft in Österreich und in der Schweiz im Jahr 2008, die Europameisterschaft in der Ukraine und in Polen und die Euro-2016 in Frankreich vor eineinhalb Monaten.
Aleksander Demjantschuk nach dem Ende des Volleyball-Finalspiels bei den Olympischen Spielen - 2008 in Peking © Foto aus dem persönlichem Archiv
- Gibt es irgendeine Spezifik der Arbeit eines Fußball-Fotoreporters?

- Ja, es gibt eine solche Spezifik und die ist sehr bemerkenswert. Ich glaube, dass die Fußballaufnahme die schwierigste Sportsaufnahme ist.

- Und warum?

- Sagen wir, wenn du Hockey aufnimmst, dann ist das Spielfeld klein, es gibt sehr viele Kämpfe, viele Tore. Das gleiche gilt für Handball - ständige Angriffe auf einer kleinen Fläche. Basketball, Volleyball - alle sind im Raum begrenzt. Der Fußball unterscheidet sich darin, dass erstens das Feld fünfmal größer ist, du verwendest andere Geräte, Teleobjektive, mit denen zu arbeiten nicht einfach ist. Anfangs fliegt dem Sportfotografen alles aus der Schärfe, er hat keine Zeit, den Auslöser zu drücken. Wenn du nah aufnimmst, nutzt du ein Weitwinkelobjektiv, du schaffst es, irgendeinen Moment einzufangen und es wird scharf sein. Und wenn du mit Teleobjektiv aufnimmst, musst du also das Geschehen im Voraus erraten. Deshalb ist der Fußball wie ein Wettkampf für mich, und es ist sehr schwierig, schöne Bilder vom Fußball zu machen. Wenn sie gelingen, bist du glücklich, als ob du selbst gespielt und sogar gewonnen hast.

Viele Fotografen nehmen den Fußball auf und sie denken, dass sie ein gutes Bild gemacht haben. Tatsächlich ist das nicht so. Um gute Fußballbilder zu sehen, sollst du auf die Internetseiten der großen Agenturen gehen - da musst du dir ansehen, wie Fußball und andere Sportarten sich aufnehmen lassen und davon ausgehend, wie man sie aufnimmt.

- Und haben sie so gelernt, aufzunehmen?

- Natürlich war ich ein guter Fotograf auch vor "Reuters", und deshalb nahmen sie mich. Aber als ich dorthin ging und zu den ersten Olympischen Spielen im Jahr 2000 nach Australien kam, da gibt es das höchste Niveau. Hier ist auch das Niveau des Redakteurs wichtig, das ist doch eine gemeinsame Arbeit. Die schönste Aufnahme kann er so bearbeiten, dass sie die schlimmste Aufnahme wird. Alle großen Wettkämpfe - die Olympischen Spiele, die UEFA Champions League, die Fußball-Europameisterschaft – das ist vor allem Geschwindigkeit, Konkurrenz. Du machst Bilder und schickst sie sofort an die Agentur. Wenn ich, sagen wir, das Spiel "Zenit" - "Spartak" aufnehme, kann ich es mir leisten, die eigene Aufnahme während der Pause selbst zu bearbeiten. Aber wenn es ein Champions League-Spiel gibt, musst du direkt während des Spiels ein Bild an den Redakteur schicken. Hier sind die Einheit mit dem Redakteur und sein Niveau sehr wichtig.
Aleksander Demjantschuk vor dem Start des Russland-Spanien-Spiels bei der Europameisterschaft 2008 in Österreich. 10. Juni 2008 © Foto aus dem persönlichem Archiv
- Gibt es eine Konkurrenz zwischen den Sportfotografen?

- Es gibt absolut keine persönliche Konkurrenz. Aber zum Beispiel bei den Euro-2016-Finals in Frankreich hatte AP oder „Reuters“ acht Fotografen, und ich war der einzige von TASS. Wenn du die Bilder auf ihren Webseiten später siehst, leckst du dich natürlich – dies hast du nicht aufgenommen, jenes hast du nicht aufgenommen... Aber da kannst du nichts dagegen machen - du sitzt allein an einem Punkt und sie haben acht Leute, die das Feld abdecken...
Die Spieler Portugals Rafael Guerreiro, Pepe und Antonio Eder (rechts nach links) freuen sich über ein Tor im Finalspiel der Fußball-Europameisterschaft - 2016 zwischen den Mannschaften Portugals und Frankreichs. Saint-Denis, 10. Juli 2016. © Aleksander Demjantschuk / TASS
- Heute sind die Fußballspieler Stars, nicht weniger als Künstler und Politiker. Gibt es bei Ihnen so was, wie bei den Paparazzi oder urbanen Fotografen, dass man sich mit den Ellbogen vertreibt und sich reißt, um das beste Bild zu machen?

- Beim Fußball und auch bei anderen Wettkämpfen gibt es so etwas nicht, da sitzen alle nach Nummern* geordnet. Die Ausnahme ist, wenn jemand nach dem Finale mit dem Pokal in der Hand herumläuft, und alle laufen ihm nach, da gibt es natürlich ein wahnsinniges Gedränge, brechen Kameras, Objektive, Hände und so weiter. Im Sport gibt es keine unzivilisierte Art der Fotografie. Nun, vielleicht, als Hulk kam, um sich von St. Petersburg zu verabschieden, aber das ist auch noch immer keine Aufnahme von Paparazzi.

*Jeder Fotograf hat während des Spiels seinen nummerierten Platz
Es ist sehr schwierig, schöne Bilder vom Fußball zu machen. Und wenn sie herauskommen, bist du glücklich, als ob du selbst gespielt und sogar gewonnen hast.
Aleksander Demjantschuk
- Wovon hängt die Qualität des Bildes ab? Sollten die Sportler Künstler sein, ein Charisma haben, um ein gutes Bild zu bekommen?

- Genauso. Du kannst das Leben nicht ändern, du hältst es fest. Je emotionaler der Held ist, desto interessanter er ist. Deine Aufgabe ist es, aus der richtigen Perspektive aufzunehmen, so viele Fotos wie möglich zu machen, scharf aufzunehmen. Wenn eine Person in der Regel nicht emotional ist, sagen wir, wie Leonid Sluzkij, gut, da kannst du kein Wunder bewirken, er sitzt, winkt nicht. Du kannst große Augen machen, den Kamerawinkel wechseln - aber das ist alles. Und nehmen wir mal diesen Schirokow - er fängt an, sich den Hinterkopf zu kratzen, seine Augen zu schließen, zu niesen, zu husten, Wasser zu trinken ... Je emotionaler der Mensch ist, desto emotionaler und interessanter werden die Bilder.

- Welcher unserer Spieler oder Trainer ist in diesem Sinne der dankbarste Charakter?

- Nun, während des Spiels, wenn ein Tor geschossen wird, sind alle emotional. Gerade der Berezuzkij, er scheint ruhig zu sein, aber nach einem Torschuss, fängt er an zu schreien, Gesichter zu machen und seine Hände zu heben. Oder Ignaschewitsch: absolut phlegmatisch, aber wenn er ein Tor erzielt, was selten ist, sehen wir eine andere Person. Hier hängt alles vom Moment ab.

- Passierte es Ihnen, dass sie eine Aufnahme verpasst haben – Sie haben es gesehen, aber Sie hatten keine Zeit, es aufzunehmen?

- Oh, Gott, da sind Tausende, Tausende ... Hier, nehmen wir ein Spiel - und man kann sagen, die Hälfte der Momente, wenn nicht mehr, sind verpasst. Warum? Weil das das Besondere am Fußball ist. Hier ist jede Faser der Person in Bewegung - und wenn es dir gelingt, ein-zwei Bilder von hundert einzufangen, hast Du Glück gehabt. Immerhin dauert der Moment im Fußball nicht einmal eine Sekunde - eine Tausendstelsekunde. Deshalb werden die Fotografen so angewiesen: Du musst vorher auf den Auslöser drücken! Wenn du nachher drückst, siehst du den Moment und du drückst, nichts wird mehr sein. Der Ball wird schon weg sein, und ein Bild ohne den Ball auf dem Feld ist kein Fußballbild, es wirkt nicht mehr. Nun, oder du drückst und das Bild hat schon keine Schärfe mehr.

- Das sollte Sie doch sehr ärgern?

- Ja natürlich. Manchmal siehst du dieses Bild bei einem Kollegen, aber dir ist es nicht gelungen. Es ist einfach so passiert: sein Autofokus ging nicht weg, vielleicht drückte er einen Bruchteil einer Sekunde früher oder später, und er hatte es. Aber das ist ein normaler Wettkampfprozess.

- Es sieht so aus, als ob die Sportfotografie auch teilweise ein Sport ist, denn zwischen Ihnen gibt es irgendeine Art von Wettkampf?

- Ha, was für einer. Aber er ist nicht zu spüren. Es ist nicht so, dass wir zusammen aufnehmen und dann anfangen, die Bilder vorzuzeigen, wer besser ist. Aber Konkurrenz gibt es, natürlich. Du gehst zum Fußball wie zu einer Prüfung, das Adrenalin beginnt vierzig Minuten vor Spielbeginn zu steigen. Und dieses Adrenalin spürt man sowohl während als auch nach dem Spiel.

- Passiert es, dass die Fotografen eine Art von persönlicher Beziehung zu jemandem von den Spielern haben?

- Nein, wir leben auf verschiedenen Planeten. Nun, Slava Ewdokimov, der „Zenit“-Fotograf, lebt, fliegt mit ihnen und so weiter, er hat Kontakte und Beziehungen.
Du gehst zum Fußball wie zu einer Prüfung, das Adrenalin beginnt vierzig Minuten vor Spielbeginn zu steigen.
Aleksander Demjantschuk
- Und welchen Sportfotografen betrachten Sie als Referenzen und können Sie einige Bilder nennen, die für Sie im Beruf Orientierung sind? Welche haben Sie sehr beeindruckt?

- In der sowjetischen Zeit konnten die Fotografen nicht mit dem Western konkurrieren, also ist ihr Ruhm nicht ganz vergleichbar. Aber wenn wir westliche Fotografen nehmen, gibt es da Superfotos. Deshalb ist es für mich schwierig, jemanden zu nennen, sogar drei, sogar vier oder fünf Fotografen. Das geht nicht richtig. Es gab viele starke Sportfotografen hier und im Ausland.

- Und hatten Sie Mentoren?

- Nein, ich habe absolut alles selber gelernt. Ich hatte eine spezifische Vorbereitung. In jener Zeit war es sehr schwierig, von Fotos zu lernen, 80-90 Prozent waren nicht sehr gut. Ich ging in den 80er und frühen 90er Jahren in die Bibliothek und nahm nur die Belegausgaben von berühmten Publikationen - Esquire oder New York Times, Time, The Guardian, wo es nicht nur Sportfotos gab, sondern auch Politik. Ich betrachtete diese Fotos sehr oft, mehrmals in der Woche. Ich prägte sie mir ein und versuchte irgendwie kompositorisch, zum Thema, in der Farbe, etwas Ähnliches zu machen. Dann, als ich anfing, für „Reuters“ zu arbeiten, war es gut dort, dass wir eine Webseite hatten, wo die Arbeiten von mehr als 400 Fotografen aus der ganzen Welt ausgestellt waren und du sehen konntest, wie sie aufnehmen, das ist auch eine sehr gute Schule. Also meine Schule war rein visuell, und ich glaube, dass sie mir viel gegeben hat.

Ich würde jenen Fotografen, die Sport aufnehmen wollen, raten, keinen Lehrer zu nehmen; ohne zu wissen, was er für ein Lehrer sein wird, er wird nicht das lehren, was man lernen kann, indem man gute Bilder ansieht. Dasselbe gilt für die Redakteure: Ich rate, Museen zu besuchen und Gemälde des 18. und 19. Jahrhunderts zu betrachten, wie die Künstler die Komposition aufbauten, denn niemand beherrscht die Komposition besser als die Maler. Zu beobachten, wie sie Menschen platzierten, wo der Mond, wo die Reflexion ist. Das ist eine Schule. Das Institut wird dich nicht zum Fotojournalisten machen. Nur üben, üben und üben. Ein Mensch sollte seinen Job lieben, wenn ihn sehr gern hat und enthusiastisch ist, dann wird er Erfolg haben.
Ein Fan der Auswahl Frankreichs vor dem Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft 2016 zwischen Deutschland und Frankreich. Marseille, 7. Juli 2016 © Aleksander Demjantschuk / TASS.
- Sind Sie damit zufrieden wie Ihr Berufsleben gelaufen ist?

- Nun ja, bin ich. Ich liebe meine Arbeit sehr.

- Welche anderen Sportarten mögen Sie als Fotograf?

- Ich mag es wirklich, Eishockey aufzunehmen, es steht bei mir an zweiter Stelle nach Fußball, da gibt es auch viele Emotionen, Bewegungen, und auch ein schönes Hockeybild ist nicht so einfach zu machen. Im Allgemeinen sind alle Spielsportarten sehr interessant in Bezug auf die Aufnahme.

- Gibt es eine irgendwelche besondere Arbeit, die sie mehr als andere mögen? Solch eine konzentrierte Verkörperung Ihrer Vision des Sports?

- Nein. Wenn es eine solche Arbeit gäbe, dann würde ich sie an World Press Photo schicken und ich wäre ein Gewinner, obwohl ich an Ausstellungen grundsätzlich nie teilnehme, ich mag es nicht. Ich glaube, niemand hat so eine Arbeit. Ich habe Bilder, die ich mag.

- Und was gibt es darauf? Konflikt? Persönliches Drama?

- Ich hatte eine sehr schwierige und dramatische Aufnahme, als „Zenit“ Russlandmeister wurde und die Fans anfingen, Feuerwerkskörper zu werfen. Es war vor etwa fünf Jahren. Die Polizei stand vor der Fantribüne. Dann kamen die Feuerwehrleute, fingen an, die Feuerwerkskörper zu räumen, dann kamen die Spezialeinheiten, SOBR, OMON, und es waren sehr, sehr viele Hunderte und Hunderte von Ordnungshüter, die vor den Fans, die auf den Tribünen schrien, in einer Reihe standen. Und als das Spiel endete, brachen die Fans trotzdem noch durch diese Mauer, und es gibt Bilder, wo man sehen kann, wie die Polizei auf Liegende schlägt, aber sie stehen auf und laufen aufs Feld, zerbrechen das Tor, zerreißen das Netz. Ja, das ist Drama.

Ich erinnere mich, dass es ähnlich war, als ich das UEFA-Cup-Spiel "Zenit" - "Glasgow Rangers" in Manchester aufnahm, als Zenit mit 2: 1 gewann. Als die Jungs das zweite Tor erzielten und eine Menge Zenit-Fans auf das Feld sprangen, etwa hundert Menschen, das Feld dort hat keine Laufbahn und die Fans mussten zwischen den Fotografen durch laufen. Und als die Fans liefen, traten sie auf die Computer, auf die Ausrüstung - es war auch ein unangenehmer Moment und ein Drama. Das heißt, es ist überraschend, dass das Drama vor allem mit den Fans, nicht mit den Spielern, verbunden ist.

- Hat Sie das Scheitern der russischen Mannschaft bei der letzten Europameisterschaft irgendwie beeinflusst? Sind sie geblieben und haben weiter aufgenommen?

- Ich bin im Voraus angekommen, zwei Wochen vor dem Start und nahm die Freundschaftsspiele auf - in Monako mit der Auswahl Tschechiens und in Österreich ein Spiel mit der Auswahl Serbiens. Und ich hatte schon die Freundschaftsspiele gesehen, vor allem in Monako ... Also war ich psychisch schon bereit für die Niederlage. Natürlich gab es die Hoffnung, dass vielleicht ein Wunder geschehen würde. Aber ich glaube, dass unsere Fans bei den Europameisterschaften die schönsten waren, erfolgreicher als alle gekleidet, ich habe sie bei vielen Spielen ständig aufgenommen. Ähnliche Einheit und fantastische Visualität gab es bei den Isländern - ich habe noch nie so etwas gesehen, dass die Fans so eins mit der Mannschaft waren und so eins miteinander. Wirklich, wie die Wikinger. Und die Emotionalität, natürlich, unsere Fans sind jenseits aller Konkurrenz. Weil ich gesehen habe, wie gern die Fotografen aus der ganzen Welt sie fotografierten- sehr schöne Mädchen und Frauen, viele waren in nationale Kleidung gekleidet. Das war ein Vergnügen, sie zu aufzunehmen.

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