Das Friedrichsburger Tor

Ruslan Schamukow/TASS
Vom Weltmeeresmuseum führt die Straße bis zur Kreuzung der Straßen uliza Marschala Bargamjana und uliza Generala Butjukowa. Wenn Sie dort ein Kleinbus-Sammeltaxi Nr. 4 nehmen, können Sie durch die Reichsbahnbrücke zum linken Ufer fahren. Steigen Sie sofort nach der Brücke aus und gehen flussaufwärts durch die Straße uliza Portowaja. So erreichen Sie das Friedrichsburger Tor. Um den Weg aus der Bucht in die Stadt zu überwachen, wurde in 1657 eine kleine Zitadelle Friedrichsburg gebaut. Die Bastionen an den Ecken wurden mit Smaragd, Rubin, Diamant und Perle benannt. Von diesen Bastionen konnte man nördliche und südliche Seiten von Königsberg schützen. Im Jahr 1697 besuchte Peter der Große hier einen Artilleriekurs. Am Ende dieses Kurses erhielt er vom Oberst Sternfeld ein Diplom, das bescheinigte, dass „Pjotr Michailow“ tiefe Kenntnisse im Bereich der Artillerie erworben hatte. Diese Festung inspirierte Peter den Großen, Kronstadt zu errichten.

Im Friedrichsburger Gefängnis saß einige Zeit Ernst Johann von Biron (1690-1772). Er war enger Vertrauter der Herzogin Anna Iwanowna. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Tor des Forts gebaut. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in der Nähe Bahngleise verlegt, die Festungsgräben wurden zugeschüttet. Bei den Restaurierungsarbeiten 2000er Jahre wurde das Friedrichsburger Tor neu gestaltet. Heutzutage ist hier das historisch-kulturelles Zentrum „Die Auferstehung der Schiffe“ geöffnet.