Schaaken

Jewgenij Morosow/Welcome2018.com
Die hölzerne Burg wurde an dieser Stelle in den Jahren 1261-1270 errichtet und der preußische Amtsbezirk Schaaken (Saken) wurde bereits 1258 zum ersten Mal in der Chronik des Deutschen Ordens erwähnt. Seit 1328 begann der Umbau von Schaaken mit Stein. Später wurden dem Schlosses eine Kapelle, Wohnräume und Wirtschaftsgebäude hinzugefügt.

Der Name „Schaaken“ hat prußische Wurzeln und bedeutet „Gras“, weil die ganze Gegend um der Festung herum mit Schilf und Binsen bedeckt war. Es ist auch die interessante Tatsache bekannt, dass sich der russische Zar Peter I. zwischen 1711 und 1717 viermal im Schloss aufhielt.

Der Status eines Objekts des kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung hat die Burg Schaaken im Jahr 2007 bekommen, danach wurde sie Privatpersonen überlassen, die die Restaurierungsarbeiten durchführen. Ein Teil der Festungsmauer ist bereits wiederaufgebaut. In der Burg finden Führungen statt: In den Kellerräumen befindet sich das Museum der Inquisition; außerdem werden eine Ausstellung von Belagerungswaffen, ein Kaminsaal und der eigene Pferdestall präsentiert. Es werden auch Programme der historischen Rekonstruktion „Legenden der Burg Schaaken“ veranstaltet, die den Gästen ermöglichen, direkt an einer mittelalterlichen Handlung teilzunehmen.