Der Sosnovaja-Roscha-Park

In der Mitte des 17. Jahrhunderts war das ein abgelegener Ort, auf dem der Metropolit Adrian befahl eine Kirche zu Ehren der neun Märtyrer aus Kisik zu bauen. So entstand im Jahr 1691 das Heilige-Vedenskij-Kisik-Männerkloster. Auf dem örtlichen Friedhof sind viele berühmte Menschen der Stadt begraben, darunter sind geistige und weltliche Menschen, wie zum Beispiel der Großvater von Leo Tolstoj. Die Revolution von 1917 und die nach ihr kommenden Ereignisse ließen von den Kirchengebäuden nur die Kirche im Namen des heiligen Kaiser Vladimir erhalten, an diesem Ort errichtete man Wohnbezirke. Wie der Heimatforscher Georg Müller behauptet, wurde die Nekropole vom Komsomol im Jahr 1929 abgerissen und deren Reste entfernte man zur Ankunft des Leiters der Sowjetunion Nikita Chruschtschow im Jahr 1964.

Der Park, welcher sich auf eine Fläche von 7,5 Hektar erstreckt, wurde im Jahr 1945 eröffnet. Die Bewohner bezeichnen ihn als Park beim Kulturhaus der Chemiker, es wurde vom Orgsintes-Werk im Jahr 1969 gebaut.

Im Jahr 2001 wurde das Kloster der orthodoxen Kirche zurückgegeben und es wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Der lang ungepflegte und verwilderte Park wurde im Jahr 2015 zum Kinderpark. Man baute Spielplätze, man kann hier auf Sportgeräten trainieren oder einfach entlang der Wege spazieren.