0.33

Alexander Zelikov/TASS
Lautes übermütiges „Proost!“ (russ. Sa sdorovje) hört man hier jeden Abend. In der richtigen belgischen Brasserie gibt es Platz für russisches Ausmaß, und deshalb gibt es Mittags-Sets, in denen belgisches Blondes von der Stammbeere mit Hering, Pelmeni und Rassolnik mit Hasen-Eingeweiden gemischt wird. Flämische Küche gibt es hier auch: Presswurst, Salade liegeoise, Frikadellen, Waterzooi, Heilbutt auf Winterlauchkissen. Bevorzugt wird hier das eigene Bier. Im 0.33 gibt es mehr als 200 Biersorten, also wird man ohne Hilfe des Sommeliers nicht zurechtkommen. Eins sollte man aber wissen: in Belgien bevorzugt man Flaschenbier, da man meint, dass in der Flasche der Geschmack intensiver ist. Die Sommeliers bieten an, einen Vergleich von gezapften Trappistenbier und Flaschen - Ale zu probieren, in den meisten Fällen gewinnt das Glas. Zu jeder Biersorte werden Imbisse, die zu jedem Getränk entsprechend seinem Temperament gehören, angeboten, dabei lässt man hier einen Fehler nicht zu.