Petrowitsch

Aleksandr Selikow/TASS

In diesem nostalgischen Restaurant und Klub herrscht noch die sowjetrussische Vergangenheit. Auf der Speisekarte gibt es Schaschlik mit Kartoffeln und Pilzen „Ich erinnere mich an den wunderbaren Augenblick“, Kiewer Kotelett mit frischem Krautsalat „Optimistische Tragödie“, Tabakhühnchen „Dem Komsomol gewidmet“, Bitotschki-Putenfrikadellen „Koste mal, Bruder!“, Ljulja-Kebab aus Hammelfleisch mit frischem Gemüse „Los des Trommlers“.

Zum Frühstück – offenbar für diejenigen, die mittags aufstehen – gibt es das Programm „Auf unsere glückliche Kindheit“: Kefir, Grießbrei oder Buchweizengrütze mit Milch. Einen Ehrenplatz auf der Speisekarte nimmt der Gebäckabschnitt mit den Klassikern Kiewer Torte, Napoleon und „Pjanaja vishnya“ („Berauschende Kirsche“) ein, die man auch in einer schmucken Schachtel nach Hause tragen kann.

Auf das bestellte Essen wartend, sollte man seine Kräfte in Schach, Dame, Backgammon oder dem fast vergessenen Schiebespiel Pjatnaschki messen. Auch sein eigenes Portrait kann man bestellen, denn das Restaurant gehört dem Künstler Andrei Bilzho und dieser nimmt Portraitaufträge entgegen.