Odessa-Mama

Aleksandr Selikow/TASS
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Odessitische Küche, die aus einer originellen Mischung russischer, jüdischer, ukrainischer und griechischer Küche besteht, kann man in Moskau fast nirgends bekommen, obwohl seit Sowjetzeiten eigentlich jeder Meergrundeln, Vorschmack, Wareniki mit Sauerkirschen, Quarkknödel und Sandnüsse mit süßer Kondensmilch tief in sein Herz geschlossen hat. Besonders markiert sind die koscheren Gerichte.

Hier ist alles ehrlich und mit nostalgischer Note; Maccaroni nach Marineart, Schmalzfleisch und Hühnerherzen in saurer Sahne werden in einer riesigen Pfanne herbeigetragen. Meeräsche und Zander bekommt man direkt aus dem Ofen in Folie oder Backpapier. Gut können die Odessiten auch Fruchtliköre wie Hrenovuha, Honigschnaps mit Pfeffer, Zveroboynaja, Knoblauchschnaps und natürlich Preiselbeerenschnaps. An Feiertagen erhält man diese als Aufmerksamkeit des Hauses zu jeder größeren Bestellung.