Aptekarskij Ogorod (Kräutergarten)

Nikolaj Galkin/TASS
Es ist ein idyllischer Garten mit seltenen Pflanzen, ruhigem Publikum, einsamen Alleen und Teichen, wo Goldkarpfen zu finden sind. Der Kräutergarten wurde 1706 im Auftrag von Peter I. angelegt, dort wurden die Kräuter der Hofärzte angepflanzt. Junge Ärzte und Botaniker haben hier ihr Wissen erweitert - seit dem XIX. Jahrhundert gehört der Garten der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität. In mehr als 300 Jahren hat sich praktisch nichts geändert, außer, dass jetzt keine Zaubertränke mehr aus den lokalen Pflanzen gemacht werden. Hier wachsen die gleichen seltenen Kräuter, wie vor ein paar Jahrhunderten, ausgestattet mit Zeichen in lateinischer Sprache. Im Kräutergarten blüht und duftet zu fast jeder Jahreszeit etwas: im Juli kommt man hierher um blühende Flammenblumen zu sehen und im September die Astern. Im Frühling wird hier das Festival der Gewächshauspflanzen veranstaltet. Informationen über blühende und ausgeblühte Pflanzen werden täglich auf der Webseite des Gartens aktualisiert.