Museums- und Ausstellungszentrum Arbeiter und Kolchosbäuerin

Sergej Schachidschanjan/TASS
Die 24 Meter hohe Skulptur Arbeiter und Kolchosbäuerin wurde von Vera Muchina speziell für die Halle der Sowjetunion auf der Weltausstellung in Paris 1937 geschaffen. Nach ihrer Beendung wurde das Monument nach Moskau zurückgebracht und neben dem nördlichen Eingang des "Ausstellungsgeländes der Errungenschaften der Volkswirtschaft (WDNCh)" aufgestellt. 1998 wurde die Skulptur das Zentrum einer bemerkenswerten Performance in der gegenwärtigen russischen Kunst: Moskauer Maler und Architekten bekleideten die Statuen von Arbeiter und Kolchosbäuerin mit einem Overall beziehungsweise einem Kleid in den Farben der russischen Flagge. 2010 wurde innerhalb des modernisierten Sockels ein Museum eröffnet. Die hier ausgestellten Exponate erzählen über die Geschichte der Entstehung der Skulptur, die eines der Symbole von Moskau wurde. Oft finden hier die Ausstellungen der russischen Avantgarde statt.