Georgiewskoje Podworje

Aleksandr Selikow/TASS

In diesem Laden, der sich auf einem Innenhof des georgischen „Georgiewskoje Podworje“ versteckt hat, kaufen viele Moskauer Georgier ihr Mazoni, Berghonig, Pistazienbaiser, Suluguni und anderes Essen nach Hausmacherart zum Mitnehmen.

Im ersten Stock befindet sich das Ladengeschäft, im Erdgeschoss ein kleines Restaurant mit Küche und Bäckerei. Hier wird Brot gebacken, Hatschapuri gedreht, es entstehen Lobiani, Spinatpiroggen Pchlowani, die Teigspezialität Kubdari und Adzharuli, es wird aromatischer Minzfrischkäse Nadugi mit Sulgunistücken gefaltet, auf dem Kohlenfeuer wird georgisches Steak aus marmoriertem Fleisch junger Bullen Tschalagadzhi gebraten.

Oben muss man etwas 15 Minuten in einer langen Reihe ernst blickender Männer warten, um bemerkenswerte Piroggen mit Bärlauch und die georgische Haupttorte „Snickers“ zu erwerben (genau so, wie man sie in Tiflis isst). Wein wird hier nicht ausgeschenkt und nicht verkauft, denn der Ort gehört schließlich zu einer Kirche.