Lao Lee

Aleksandr Selikow/TASS

Das Lao Lee ist ein winzig kleines Kaffee, das einen halben Saal einnimmt und drei Tische hat. Hier wird einfaches und verständliches vietnamesisches Street Food zubereitet.

Die Speisekarte ist kurz, aber äußerst klar: Suppen, Dampfbrötchen, Springrolls, ein paar Shrimps und ein paar Positionen Süßspeisen. Hier steht immer eine Schlange, um Suppe Pho-Bo zu bekommen, die durch ihren reichlichen Gehalt an zartem Fleisch eine volle Mahlzeit ersetzen kann, oder die Dampfbrötchen Banh Bao mit Fleisch, den süßen Banh Bao Kim Sa mit Kokoscreme und Kürbis und Nem-Würstchen mit gebackenem Tofu in feinstem Reispapier.

Über der engen, offenen Küchen sind Saucen und Trockenwaren aufgestapelt, die man nach Hause mitnehmen kann, wie scharfes Chili, marinierte Paprika, sehr guter und günstiger Grüntee, Kaffee, Chips vom Brotbaum und Shrimps. Im Kühlschrank stehen Mangosaft und Club-Mate. Hierher kommen auch die Vietnamesen, deshalb lernen alle Mitarbeiter Vietnamesisch und führen in dieser Sprache eine eigene Seite in Facebook.