Rjumotschnaja

Diese kleine Schankwirtschaft („Rjumotschnaja“) ohne Namen, direkt am Moskauer Konservatorium und Majakowskitheater gelegen, ist Anleger für zarte Seelen, die im Futteral verpackte Flöten umgehängt haben, für erste Geigen, Künstler und Maskenbildner, für Schlagzeuger und Schriftsteller.

Hier werden kultivierte Gespräche zu einem Karäffchen Wodka oder Moosbeerenlikör geführt. Zum Alkohol gibt es farschierte Melonenkürbisse, Plow, fast hausgemachte Piroggen mit Fleisch, Dolma, Fleisch im Käse und Mayonnaise, im Allgemeinen also Gerichte ohne übersteigerten Anspruch, die jedoch für den Preis gut gemacht sind. Sie liegen in der Regel im Tresen, wie in einer Kocherei, und sie werden im Mikrowellenherd erhitzt.