Die Kirche „St. Martin der Bekenner“

Nikolaj Galkin/TASS

Ursprünglich war hier eine Kirche aus dem XVI. Jahrhundert, errichtet zu Ehren des Segens des Fürsten Wassili III. für die große Herrschaft. Den Segen der Orthodoxen Kirche erhielt der Fürst an jenem Tag, als die Christen den Papst St. Martin der Bekenner gedachten und ehrten, daher auch der Name der Kirche. Im XVIII. Jahrhundert wurde die Kirche im Stil des Russischen Klassizismus wieder aufgebaut, nach einem Entwurf des Baumeisters Rodion Kasakow, des Namensvetters und Lehrlings des Moskauer Hauptarchitekten Matwej Kasakow. Die Hauptsehenswürdigkeit der Kathedrale sind Fresken des italienischen Künstlers Antonio Claudio, die Anfang des XIX. Jahrhunderts gemalt wurden und trotz eines starken Brandes erhalten geblieben sind.