Andrejewski-Kloster

Nikolaj Galkin/TASS

Ein Mönchskloster, gelegen im Garten „Neskutschnij Sad“ am Fuße der Sperlingsberge (Worobjowi Gori). Es wurde Ende des XVII. Jahrhunderts gegründet und hatte immer ein ruhiges Leben. Das Kloster wurde nie überfallen, es war immer ruhig hier, wie es zum dem Ort passt, in dem es sich befindet. Doch die Mönche wohnten hier nicht immer. Im Jahre 1742 wurden sie in das befreundete Donskoi-Kloster umgesiedelt und hier öffnete man ein Gefängnis und ein Waisenhaus für Straßenkinder und elternlose Kinder. Anfang des XIX. Jahrhunderts wurde die wohltuende Einrichtung geschlossen und ein Armenhaus eröffnet. Anfang des XX. Jahrhunderts zogen hierher Mitarbeiter der 1. Moskauer Fabrik Gosnak. Erst seit dem Jahre 2013 wurden die örtlichen Bauten wieder bestimmungsgemäß verwendet: hier wurde offiziell das direkt dem Patriarchen unterstehende Andreas-Mönchskloster eröffnet. Es ist sowohl von der Uferstraße des Moskwa-Flusses, als auch von der Aussichtsplattform neben der Russischen Akademie der Wissenschaften zu sehen.