Ossetische Pirogi

Ossetische Pirogi sind im vergangenen Jahrzehnt so etwas wie russische Pizza geworden: sie sind gut zu bestellen, mit oder ohne bestimmten Grund, sind einfach mit nach Hause zu nehmen wenn es keine Zeit gibt, Abendessen zuzubereiten, oder einfach nur als Snack im Büro. Einer der allerersten, der die Moskauer zu den ossetischen Pirogi führte, waren die Schöpfer des Cafés „Aist“, die 2005 eine kleinen Imbiss eröffneten. In zehn Jahren ist das Café zu einem großen Netzwerk gewachsen, und die Moskauer haben so geheimnisvolle Namen wie „Kartofdschin“ (Pirogi mit Kartoffeln), „Fydschin“ (mit Fleisch), „Ualibach“ (mit Käse), „Kabuschkadschin“ (mit Kohl) und „Sachardschin“ (mit Zuckerrüben) gelernt - die Grundlage eines Ossetischen Festes. In der Saison gibt es hier sogar Pirogi mit Bärlauch - ein weiterer Tribut an die Traditionen. Das Menü im „Aist“ wurde in einem Jahrzehnt anständig erweitert: neben klassischen Pirogi gibt es auch Pirogi, die für Osseten einen unerwartete Geschmack haben - mit Leber oder Spinat. Es gibt auch Kutaby (Pfannkuchen mit Fleisch oder frischen Kräutern), Piroschki, Kuchen, Karavai, russische Pirogi, Torten, Kuchen, Kekse, Desserts, aber dies sind eher unsportliche Sachen, sie gefallen viel mehr denjenigen, die den Lieferservice in Anspruch nehmen.