Pyatkin

Andrej Terebilow/Welcome2018.com
Kaufmännisches Ambiente des 19. Jahrhunderts: Herd mit Fliesen, dicke Vorhänge, Samowar, Grammophon, Menü mit Buchstaben des alten russischen Alphabets. Die musikalische Begleitung ist entsprechend– Romanzen und städtische Couplets gesungen von Fjodor Schaljapin und Schlagerstars vom Beginn des Begins des vergangenen Jahrhunderts.

Tische, gedeckt mit gebügelten Tüchern, serviert wird in schmuckvollem geblümtem Geschirr. Und darin – russische Fischsuppe, Hecht-Kaviar, Pelmeni, Wellfleisch, Sterlet, Sülze und andere Spezialitäten der alt-russischen Gastronomie. Der Mittagstisch wird hier "Russian Lunch" genannt. Die Karte der alkoholischen Getränke ist reichhaltig, hervorzuheben sind vier Sorten russischer Wein, die Cocktails "Barin" und "The Song of the Coachman" sowie vier Sorten Aufgesetzte, der Rest ist wie bei allen anderen Lokalen. Die Besitzer des "Pyatkin" erinnern bei der Erklärung des Konzepts des Lokals daran, dass man längst vergessen hat, wie die Gerichte in der Speisekarte des Restaurants zu Hause gekocht werden. Dadurch ist es im "Pyatkin" immer voll, einschließlich von Ausländern, und es ist notwendig, Tische im Voraus zu buchen.