Museum für Geschichte und Architektur

Pawel Nowikow/Welcome2018.com
Dies ist der größte Museumskomplex der Stadt: der besteht aus acht Filialen. Die wichtigsten historischen und heimatkundlichen Sammlungen aus den reichhaltigen Beständen (mehr als 300 Tausend Exponate) werden an zwei Orten gezeigt.

In mehreren Türmen des Nischni Nowgoroder Kremls gibt es ständige Ausstellungen. Die Hauptausstellung ist im Dmitriewskaja-Turm. Hier befinden sich auch thematische Ausstellungen aus den Beständen. Im Iwanowskaja-Turm kann die Ausstellung besucht werden, die der Volkswehr von Nischni Nowgorod 1612 gewidmet ist. Im Satschatskaja-Turm erfährt man alles über Geschichte und Wiederaufbau des Kremls, im Nikolskaja-Turm über das Schicksal der Nischni Nowgoroder Kämpfer. Am besten ist es, für den Besuch der Türme und der Kremlmauer (von Mai bis November) ein Abonnement zu kaufen. Eine Erfrischung kann man im Café des Kladowaja-Turm zu sich nehmen.

Eine weitere Filiale des Museums für Geschichte ist die Stadtvilla der Kaufleute Rukawischnikow. Der Begriff „Museum“ an sich ist für ältere Generation von Nischni Nowgorod mit dieser Villa im Stil des italienischen Palazzo verbunden. Von 1924 bis 1994 befand sich hier eine umfangreiche heimatkundliche Ausstellung. Dann wurde das Gebäude für die Restaurierung geschlossen, die 16 Jahre dauerte. Derzeit gibt es zwei ständige Ausstellungen in der Villa : die erste stellt ein Panorama der ganzen Sammlung des Museums für Geschichte dar, die zweite ist der Kaufmannschaft von Nischni Nowgorod gewidmet. Außerdem werden thematische Ausstellungen aus dem Museumsbestand wie zum Beispiel antike Stühle, Postkarten, Puppen veranstaltet. In den reich geschmückten Museumssälen finden Konzerte, repräsentative Veranstaltungen sowie Fotoshootings und Hochzeiten statt.