Erzengel-Michael-Kathedrale

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Dies ist die älteste Kathedrale in Nischni Nowgorod, deren Grundsteinlegung mit der Gründung der Stadt im Jahr 1221 zusammenfällt. Die Kathedrale brannte mehrmals ab und wurde wiederaufgebaut (das letzte Mal 1628–1631 auf Erlass des Zaren Michail Romanow). Damals gab es vier Kathedralen im Bereich der Burg, aber nur der Erzengel-Michael-Kathedrale wurde der Status einer Filiale des historischen Museums in Sowjetischer Zeit verliehen. Dort befindet sich die Grabstätte einiger Fürsten von Nischni Nowgorod. Eben dieser Status hat es ermöglicht, die Kathedrale zu bewahren.

Hier ruhen die sterblichen Überreste von Kusma Minin, der 1612 das Volksaufgebot organisierte und Moskau von der polnisch-litauischen Invasion befreite.
Man geht davon aus, dass er an den Wänden der Kathedrale seine Gleichgesinnten sammelte.

In Bezug auf die Konstruktion hält man die weißsteinerne Kirche mit dem Zeltdach für einzigartig: der Kirchenraum ist so mit dem Glockenturm verbunden, dass der Glöckner dem Gottesdienst zuschauen kann. Bei der Kathedrale sind Sonntagsschulen für Kinder und Erwachsenen eingerichtet. 2008 wurde ein Denkmal für den Stadtgründer Fürst Georgi Wsewolodowitsch und Bischof Simon Susdalskij aufgestellt.