Tschechows Laden

Valery Matyzin/ТASS

Die erste Gedenkstätte Tschechows ist unmöglich zu verfehlen. Als Erstes sehen die Besucher des ungewöhnlichen Museums das Schild "Tee, Zucker, Kaffee und sonstige Kolonialwaren". Der Vater des Schriftstellers Pavel Tschechow hat seine Familie in diesem Haus im Jahre 1869 untergebracht und im ersten Stock einen Laden eröffnet, in dem man Parfüm, Süßigkeiten, Seife, Räucherwaren und sogar Ikonen kaufen konnte. Tee und Kaffee kann man auch heute noch an der Theke kaufen. Die Schausammlung befindet sich im ersten Stock. Genau dort hat Anton Pavlovitsch seine Kindheit und die ersten Knabenjahre verbracht. Von Interesse sind Familienbilder, Innenausstattung und Alltagsgegenstände der Kinderjahre von Tschechow.