Samara im Weltraum

Inna Mendel’son/Welcome2018.com
Die Geschichte von Samara ist eng mit dem Thema Weltraum verbunden. In der Stadt befindet sich das Raketen- und Raumflugzentrum "Progress", das seit vielen Jahren die russischen Trägerraketen herstellt. Das Raumschiff "Wostok", an Bord dessen der erste Kosmonaut des Planeten Jurij Gagarin flog, wurde von einer in Samara gebauten Rakete in die Umlaufbahn gebracht.

Am 12. April 2001 – am Tag der Kosmonauten – wurde in Samara auf dem Koslow-Platz ein einzigartiges Denkmal – eine echte Sojus-Rakete (in der Vergangenheit – ein Modell für die Schulung von Gefechtsbesatzungen auf dem Kosmodrom Plessezk) – errichtet. Das Postament für die Rakete ist ein Gebäude neuartigen Designs, in dem sich das Museum "Samara im Weltraum" ("Samara Kosmitscheskaja") befindet. Die Höhe der Rakete zusammen mit dem Gebäude beträgt 68 Meter.

Die Dauerausstellung des Museums befindet sich im Erdgeschoss. Hier kann man nicht nur Modelle von Raketen finden, sondern auch echte Raumschiffe, Raketentriebwerke oder einen echten Raumanzug und Tuben mit Weltraum-Nahrung. Das Museum präsentiert auch interaktive Exponate. Zum Beispiel erzählt das Projekt "Spacebook – Weltraum in der Jackentasche", wie Weltraumtechnologien im Alltag eingesetzt werden: man kann mehr darüber erfahren, wie Navigationssysteme oder Mobilfunk funktionieren. Darüber hinaus erzählt das Museum über das Leben der Kosmonauten auf der Raumstation.