Mordwinisches Volkskundemuseum namens I.D. Woronin

Stanislaw Krasilnikow/TASS

Das Iwan Worodin Mordowische Volkskundemuseum befindet sich in einem neuen Gebäude, das speziell für das Museum erbaut wurde und sich am Ufer des Flusses Saranka befindet.

Die ältesten Ausstellungsstücke stammen aus der Mittelsteinzeit. Das Iwan Worodin-Museum, das als Begründerstätte der wissenschaftliche Volkskunde in Mordwinien gilt, ist einer der Orte, wo man etwas über die Bräuche und Traditionen der Mokscha und Ersja, die Subvölker des mordwinischen Volks sind, darunter auch über die Epoche der Christianisierung.

Der Museumsfonds zählt mehr als 200 Tausend Exponate. Es handelt sich um Objekte der Volkskunst und des Alltags, Dokumente, die historische vergangene Errungenschaften der Wissenschaft, Kultur und Technik darstellen; Erinnerungsstücke und Werke der bildenden Kunst; Materialien, die das natürliche Umfeld und das natürliche Reichtum Mordwiniens charakterisieren. Viel Platz wird der Ausstellung der darstellenden Künste und der Volkshandwerkskünste geschenkt.

Im Museum kann man etwas über die Geschichte Mordwiniens vom Beginn der Steinzeit, darunter auch die Teilnahme der Mordwinier in den Bauernkriegen, dem Russlandfeldzug 1812, es werden Gegenstände, Bücher, Möbelstücke vor der Oktoberrevolution und Materialien über Landmänner gezeigt: A.I. Poleschajew, F.F. Uschakow, N.P. Ogarew, Dekabristen.