Mamedowo Schlucht

Artur Lebedew/ TASS

Diese Ecke des Sotschier Nationalparks liegt im Talfluss Kuapse zwischen zwei Bergrücken Aschejskij und Besymjannyj und versinkt in Eichen, Kastanien, Hagelbäumen und Farnen.

Diese Schlucht wurde nach dem alten Mamed, dem Helden einer Sagendichtung benannt, der, wie Iwan Sussanin, Feinde in einen dichten Wald führte und so sein Dorf rettete.

Vor dem Eingang in die Schlucht liegen viele Steine, danach beginnt ein Weg. Der Weg führt an einer kleinen Grotte in einen engen Durchgang. Der Fluss, der durch die Berge zum Meer fließt, hat hier einen Bogen gemacht, der 3 m hoch ist. Hinter dem Tunnel wird die Schlucht breiter. Hier beginnt der sogenannte „Weiße Saal“. Diese Quellgrotte hat ihren Namen dank dem Kalkstein bekommen. An einer Wand im Saal fließt ein 10 m hoher Wasserfall, der auch „Mameds Bart“ genannt wird. In der Nähe bildet ein anderer Wasserfall ein „Mamed‘s Becken“. Weiter in der Schlucht befindet sich eine Kaskade mit drei Schwimmbecken, die Einheimische Becken der Gesundheit, Schönheit und Liebe nennen. Von diesen Becken führt den Weg hinauf und bringt Touristen zum Nußbaumhain.