Literarisches Nikolai-Ostrowski-Museum

Alexander Demʹjantschuk/ TASS

Zwischen den Privathäusern auf der Straße uliza Pawla Kortschagina steht im Garten das Haus des sowjetischen Schriftstellers Nikolai Ostrowski, das in das literarische Museum umgestaltet wurde. Sein Roman „Wie der Stahl gehärtet wurde“ ist eines der bekanntesten Beispiele für die Literatur des Sozialistischen Realismus. Der Schriftsteller, der als freiwilliger Soldat im Bürgerkrieg kämpfte, war in der UdSSR sehr populär.

Das einstöckige Haus wurde 1935 gebaut und war ein Geschenk von der Regierung der UdSSR an Nikilai Ostrowski. Der Schriftsteller, der im Alter von 24 Jahren wegen einer schweren Krankheit bettlägerig wurde, hat in diesem Haus ein halbes Jahr verbracht. Das Museum wurde 1937 schon nach dem Tod des Schriftstellers geöffnet. Mitarbeitern ist es gelungen, nicht nur die Einrichtung des Hauses, sondern die Atmosphäre jener Zeit beizubehalten. Im Jahr 1956 neben dem Haus des Schriftstellers wurde ein zweistöckiges Gebäude aufgebaut - der literarische Teil des Museums.

Heutzutage werden hier literarische und Kunstausstellungen organisiert, auch verschiedene Ausstellungen des Kunstgewerbes und der Volkskunst. Eine der hervorragenden Veranstaltungen ist die Aktion „Die Nacht der Musseen“.