Sotschier Zirkus

Sergei Bobylew/TASS

Der Zirkus in Sotschi wurde 1971 eröffnet. Trotz aller Renovierungen versenkt man sich auch heute in die Atmosphäre des großen sowjetischen Zirkusses, als ob man mit der Zeitmaschine gefahren sei. Das Projekt des ungewöhnlichen runden Gebäudes, das von der Architektengruppe unter der Leitung von Julian Schwarzbrein entwickelt wurde, wurde mit dem Nationalpreis der Sowjetunion ausgezeichnet. Drinnen wird der Besucher mit Mosaik-Wandbildern, Marmorböden und Glas-Galerien begegnet, die den Zuschauersaal für 2000 Plätze gürteln. Der Sotschier Zirkus ist auch darauf stolz, dass an seiner Anlage der große Clown und Filmschauspieler Juri Nikulin teilnahm, der das Symbol und Gesicht des sowjetischen Zirkusses war. Es war auch noch mit einer legendären Persönlichkeit glücklich. Es geht um den Volkskünstler der Sowjetunion, Dresseur Mstislaw Zapaschny, der den Zirkus ab 1992 bis 2003 leitete.

In den Darbietungstagen werden Kinderfeste vor dem Zirkus auf großem Platz mit Springbrunnen veranstaltet. Musik wird aufgespielt. Das Publikum wird von Animateuren in bunten Kleider amüsiert. Kinder werden Pferde und Ponys geritten. Süßwaren aller Art werden verkauft. Gastspiele finden ganzjährig statt. In Sotschi werden die beste Zirkus-Inszenierungen des Landes gegeben. Es hat aber keine eigene Truppe.