Kirche des heiligen Fürsten Wladimir

Sergej Bobyljow/TASS

Die Kirche, die dem Täufer von Rus Fürsten Wladimir gewidmet ist, entstand 2011 in Sotschi. Sie überragt die Sotschi-Stadtmitte, ist hell, bemalt und sieht wie ein Terem oder Palast aus einem Märchen aus.

Das Gebäude wurde innerhalb von 5 Jahre nach dem Projekt vom Architekt Dmitri Sokolow aufgebaut. Sie ist mit einer bunten Kachel-Traufe umgeben, darüber fliegen die Paradiesvögel, und mit Keramik-Figuren der acht Apostel vier Meter hoch verziert. An den Wänden gibt es Mosaik-Ikonen und Kacheln. Auf der Kopf-Krone sind Kokoschniks, gewölbte krönende Gesims-Elemente und bauchige vergoldete Spitzen über jedem Eingang aufgestellt.
 Im Innern ist es auch schön:man kann die Ikone der Meister von Palech und tiefe Holzschnitte bewundern.
 Die Ikonenwand besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Elementen und ist mit mehreren Kilogramm  Blattgold bedeckt. Ihrer Komposition nach ist die Kirche dabei typisch gemeindeeigen. Sie ist in Form eines Schiffes gebaut: von Westen nach Osten folgen ein Glockenturm, Speisesaal, die Kirche selbst und ein Altarraum nacheinander.