Restaurant „Majak“

Alexander Selikov/TASS

An der Kreuzung des Kais der 62. Armee und der Krasnosnamenskaja-Straße steht ein einzigartiges Gebäude. Das ist das Restaurant „Majak“, ein Baudenkmal der sowjetischen Architektur aus der Zeit des Nachkriegswiederaufbaus von Stalingrad. Das Gebäude wurde 1955 durch die Betriebsvereinigung „Kultstroj“ von Glawstalingradstroj nach dem Entwurf von Efim Levitan errichtet.

In den 1980-er Jahren wurde das Restaurant „Majak“ unter Mitwirkung von usbekischen Restauratoren renoviert und neu benannt – als „Taschkent“. Nach einer Weile bekam es den Name „Majak“ zurück.

Der Monumentalbau mit Elementen des klassischen Stils fügt sich harmonisch zum Baukonzept der Wolgograder Uferstraße, indem er ihren künstlerisch-architektonischen Anfang darstellt. Das Majak-Gebäude hat eine zentrische Form, Stockwerke sehen wie drei „Trommeln“ im Durchmesser von 35, 18 und 13 Meter aus, das Bauwerk krönt eine Metallspitze am Giebel mit einer Windfahne in Form eines Segelschiffes, was dem Gebäude eine romantische Note verleiht. Im Erdgeschoss ist eine offene Terrasse für Tische. Senkrechte Fenster sind mit Glasmalereien verziert. Säulenkapitelle sind mit Stuck verziert und darüber befindet sich ein Tragbalken aus drei waagerechten Linien.