Wolgograder Maschkow-Kunstmuseum

Alexander Selikow/TASS

Wolgograder Maschkow-Kunstmuseum ist das einzige Kunstmuseum in der Stadt. Es wurde 1960 gegründet. Ursprünglich hatte die Ausstellung über 2000 Exponate aus Ermitage, Tretjakow-Galerie und anderen zentralen Museen.

Heutzutage verfügt die Galerie über mehrere Sammlungen mit über 2000 Gemälden, Skulpturen und Kunsthandwerken russischer und ausländischer Autoren. Die wertvollste Ausstellung ist die Sammlung der Werke von Ilja Maschkow, die über ungefähr 100 Gegenstände verfügt. Hier sind seine Werke vor- und nachrevolutionärer Zeit ausgestellt. Es gibt ca. 50 Werke der Künstlergruppe Karo-Bube. 1911 gehörte Ilja Maschkow zu den Gründern der Gruppe.

Die Grundlage der Ausstellung, die ständig erneuert wird, bilden Kunstwerke russischer Schule des 18. - Anfang des 20. Jahrhunderts. In den 1980er Jahren bekam die Sammlung Werke solcher Künstler, wie Iwan Schischkin, Filipp Maljawin, Wladimir Makowski, Nicholas Roerich, Walentin Serow und Stanislaw Schukowski. Diese Werke hat dem Museum Nina Arning-Sajzewa übergeben.

Im Museum sind auch Werke aus früheren Zeiten ausgestellt. Dies sind ungefähr 130 Werke von Alexei Antropow, Pietro Antonio Rotari, Fjodor Alexejew, Karl Brjullow und Witali Tropinin. Die Sammlung der russischen Malerei des 20. Jahrhunderts ist nicht weniger eindrucksvoll. Hier befinden sich Werke von Kusma Petrow-Wodkin, Alexander Samochwalow, Alexej Pachomow und Jewsei Moissejenko. Das Museum verfügt über Skulpturen des 20. Jahrhunderts russischer Künstler: Jewgeni Wutschetitsch, Alexander Kibalnikow, Wladimir Zigal und Surab Zereteli.

In dem Museum hängen auch Werke des 17. - 20. Jahrhunderts ausländischer Künstler: ungefähr 100 Werke von „kleinen Holländer“, Künstler aus Deutschland, Italien, Frankreich, darunter Denner, Lambrechts, Meyrink und viele andere. Die Ausstellung ausländischer Kunst hat auch Sammlungen antiker Abbildungen, Grafik solcher Künstler, wie Stefano della Bella, Salvator Rosa, Annibale Carracci, Jacques Callot, Rembrandt, Goltzius, Hogarth und Gavarni. Das Museum verfügt über interessante Beispiele östlichen Kunsthandwerks, wie Keramika des 17. - 20. Jahrhunderts aus China, Japan, Usbekistan, aus dem Iran, Indien und Turkmenien.

Das Museum ist auch durch seine kulturellen Veranstaltungen berühmt. Dies sind Abende „Musikalische Donnerstage im Museum“, Workshops für Erwachsene und Kinder für verschiedene Kunsthandwerke, das Bildungsprogramm „Leonardos Schule“ und viele andere.