Der Mamajew-Hügel

Nikolai Galkin/TASS
Mit der S-Bahn kann man bis zur Station Mamajew-Hügel fahren und dann am Fuß des größten Denkmals aussteigen, das zum Andenken an den Zweiten Weltkrieg eröffnet wurde. Vom Fuß führen 200 Stufen hinauf in die Spitze. Genau so viele Tage dauerte die Schlacht um Stalingrad.

Der Mamajew-Hügel oder „Höhe 102", wie diese Stellung in Deutschland bekannt wurde, war während der Schlacht vor Stalingrad strategisch wichtig: wer diese Höhe eroberte, hatte Kontrolle fast über die ganze Stadt. Die Kämpfe um die Stadt dauerten 200 Tagen, 135 davon auf dem Mamajew-Hügel. Am 25. Januar 1943 hat die sowjetische Armee den Hügel endgültig besetzt.

Der Aufbau des Denkmals unter der Leitung vom Bildhauer Jewgeni Wutschetitsch dauerte von 1958 bis 1967. Der Weg zur Spitze läuft durch die Allee der Spitzpappel, den Platz „der bis zum Tode Kämpfenden“, die Ruinenmauern,, die Heldenallee mit der Stützwand am Ende: 1970 wurde in diese Wand eine Kapsel mit der Botschaft an die Nachkommen eingemauert, die erst am 9. Mai 2045 geöffnet werden darf.